(25.02.2019, 10:51)4ndr3as schrieb: Wenn man wie bei KHC immer wieder zu tieferen Kursen nachkauft, verbilligt dies zwar den durchschnittlichen Einstand, aber wer das seit 2017 kontinuierlich gemacht hat, liegt jetzt deutlich im Minus.
In der gleichen Zeit sind die besseren Aktien in der gleichen Branche (zum Beispiel POST, LW, LANC oder NOMD) aber ihren Weg nach oben gegangen und man konnte mit dem in KHC investierten Kapital nicht dabei sein, d.h. Chancen verpasst und weiter auf dem Minus sitzen, und wer weiß wie lange noch.
Ich halte das für keinen guten Plan.
Hinzu kommt, dass vermutlich 99 % aller Investoren nur die Informationen haben, die überall zu finden sind und eben nur sehr wenige die wirklichen Probleme und auch deren Lösungen bei KHC kennen.
Ich verstehe was du damit sagen möchtest, halte das aber - sorry - für wenig aussagekräftig und erinnert mich schon
wieder an das Thema Markttiming

Heute festzustellen, das man mit dem Geld bei anderen Aktien hätte besser verdienen können ist doch
entbehrlich, wusstest du das schon dem Zeitpunkt als du investiert hast in 2017 bspw. ?
Zeig mir eine Liste deiner Aktien und ich werde dir ähnliche Aussagen zu all deinen negativen
Entscheidungen belegen können,...so funktioniert das Geschäft halt...mal liegt man richtig, mal liegt
man falsch - im Nachgang kommen immer Leute die das vermeintlich besser gewusst haben, von
den wenigsten war aber 2017 bereits was zu hören

eine Anmerkung.
Und nochmal - ich kaufe nicht nach um meinen Einstiegskurs zu verbilligen (davon halte ich auch nichts) -
sondern ich kaufe nach weil ich an das Produkt glaube....wohlwissend das ich damit daneben liegen kann.