
RE: Markt-Timing - möglich oder nicht?
| 08.03.2019, 18:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.03.2019, 18:24 von Lancelot.)
Hast du natütlich recht.
Ich würde es nichtmal von der Skalierung abhängig machen. Wenn du so ein Global Macro Laden wie Bridgewater betrachtest, dann haben die natütlich viel research, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß man global macro Strategien immer super gut emprisich untersuchen kann. Im Risk Management ist sicher auch bei einem global macro fund mathematische und statistische Arbeit notwendig....eventuell auch bei der asset allocation. Aber die eigentliche Strategie hat sicher viel Analyse in der Vorarbeit, die Entscheidung ist dann aber letzendlich doch eher eine Bauch-Entscheidung. Und im Fall von Bridgewater sind diese Entscheidungen doch trotzdem relativ erfolgreich :)
Wie gesagt, ich finde wenn man ehrlich ist, verlagert sich bei quantitativem und automatisierten Handel einfach nur der Ort des "gut feelings". Jeder der mit quantitativer Modellierung zu tun hat, die keine exakte Wissenschaft ist (also im Prinzip ALLES im engineering und noch viel mehr im "finacial engineering") kennt das. Da gibts gefühlt tausend Entscheidungen, die du bei der Modellierung triffst. Und nicht alles wird nach streng wissenschaftlichen Methoden ausgearbeitet.
Nimm das Paper von Lenzelott. Er hat (IMHO zu Recht) den survivorship bias wissend in Kauf genommen. Weil er eben davon ausgeht, daß es keinen großen Effekt hat ( iagree...wissen tut mans nicht, ich halte es aber auch für unwahrscheinlich). Solche Entscheidungen triffst du in der Modellierung x-Fach. Und eigentlich aus dem Bauch heraus. Erfahrungswerte.
Ich würde es nichtmal von der Skalierung abhängig machen. Wenn du so ein Global Macro Laden wie Bridgewater betrachtest, dann haben die natütlich viel research, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß man global macro Strategien immer super gut emprisich untersuchen kann. Im Risk Management ist sicher auch bei einem global macro fund mathematische und statistische Arbeit notwendig....eventuell auch bei der asset allocation. Aber die eigentliche Strategie hat sicher viel Analyse in der Vorarbeit, die Entscheidung ist dann aber letzendlich doch eher eine Bauch-Entscheidung. Und im Fall von Bridgewater sind diese Entscheidungen doch trotzdem relativ erfolgreich :)
Wie gesagt, ich finde wenn man ehrlich ist, verlagert sich bei quantitativem und automatisierten Handel einfach nur der Ort des "gut feelings". Jeder der mit quantitativer Modellierung zu tun hat, die keine exakte Wissenschaft ist (also im Prinzip ALLES im engineering und noch viel mehr im "finacial engineering") kennt das. Da gibts gefühlt tausend Entscheidungen, die du bei der Modellierung triffst. Und nicht alles wird nach streng wissenschaftlichen Methoden ausgearbeitet.
Nimm das Paper von Lenzelott. Er hat (IMHO zu Recht) den survivorship bias wissend in Kauf genommen. Weil er eben davon ausgeht, daß es keinen großen Effekt hat ( iagree...wissen tut mans nicht, ich halte es aber auch für unwahrscheinlich). Solche Entscheidungen triffst du in der Modellierung x-Fach. Und eigentlich aus dem Bauch heraus. Erfahrungswerte.
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Forum-Besserwisser und Wissenschafts-Faschist