Hier mal eine Meinung, die zur Normalität aufruft:
Auf dieser Website begründet er diese Meinung auch (https://www.wodarg.com/). Mit Sicherheit hat er recht mit der Aussage: "We are currently not measuring the incidence of coronavirus diseases, but the activity of the specialists searching for them." Die sich täglich auftürmenden neuen Fallzahlen klingen tatsächlich dramatisch, aber man muss sie am Ende dann wirklich auch mal im Kontext betrachten: Gab es in den aktuell besonders betroffenen Ländern wie China, Südkorea oder Italien in den letzten Wochen denn im Vergleich zu den heftigeren Grippesaisons der letzten 20 Jahre wirklich eine objektiv messbare Häufung von schweren Verläufen von Grippeerkrankungen? Gab es am Ende überhaupt eine Häufung von Infektionen mit Coronaviren, wenn die in jeder Grippesaison eh schon 10%+/- der schweren grippeähnlichen Erkrankungen ausmachen (doppelt so häufig wie das Influenzavius!)?
(Quelle aus dem Jahr 2009). In einer normalen Grippesaison, in der 10% der Bevölkerung betroffen sind, haben wir demnach auch immer etwa 800.000 Infizierte mit Coronaviren (es testete halt nur bislang nie jemand flächendeckend danach) - nur um mal die aktuell 400-500 Infizierten in eine Relation zu setzen, wegen denen wir unter Umständen das halbe Land isolieren wollen. In Norditalien sterben jährlich deutlich mehr als 10.000, überwiegend alte Menschen an Pneumonien, Jahr für Jahr auch verursacht durch Coronaviren. Ist die Anzahl der Todesfälle, die man bislang der aktuellen Epidemie zurechnet, in dem Zusammenhang tatsächlich bemerkenswert? Noch eine Zahl: "Insgesamt geht man davon aus, dass in Deutschland jährlich ca. 40.000 bis 50.000 Todesfälle durch schwere Lungenentzündungen verursacht werden. In starken Grippezeiten nimmt die Zahl der Pneumonien noch zu." (https://www.lungenaerzte-im-netz.de/kran.../prognose/). Selbst wenn dieses Virus am Ende 10.000 Tote (1% von 1 Mio Infizierten) gefordert haben sollte - würde das in einer Aneinanderreihung der Daten der vers. Jahre tatsächlich auffallen?
Ich finde, das sind Fragen, um deren Beantwortung man sich bemühen sollte. Bei der Schweine- und Vogelgrippe gab es ebenfalls Medienhypes, in der allgemeinen Statistik der Grippetoten oder -erkrankungen waren die entsprechenden Jahre retrospektiv aber keinesfalls bemerkenswert.
Zitat:Angesichts der bekannten Tatsache, dass jeder 'Grippewelle' auch immer 7 bis 15 Prozent der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.
Dr. Wolfgang Wodarg, Lungenfacharzt, Uni Kiel
Auf dieser Website begründet er diese Meinung auch (https://www.wodarg.com/). Mit Sicherheit hat er recht mit der Aussage: "We are currently not measuring the incidence of coronavirus diseases, but the activity of the specialists searching for them." Die sich täglich auftürmenden neuen Fallzahlen klingen tatsächlich dramatisch, aber man muss sie am Ende dann wirklich auch mal im Kontext betrachten: Gab es in den aktuell besonders betroffenen Ländern wie China, Südkorea oder Italien in den letzten Wochen denn im Vergleich zu den heftigeren Grippesaisons der letzten 20 Jahre wirklich eine objektiv messbare Häufung von schweren Verläufen von Grippeerkrankungen? Gab es am Ende überhaupt eine Häufung von Infektionen mit Coronaviren, wenn die in jeder Grippesaison eh schon 10%+/- der schweren grippeähnlichen Erkrankungen ausmachen (doppelt so häufig wie das Influenzavius!)?
![[Bild: 694df87c-0001-0005-0000-000001594591.gif]](https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/694df87c-0001-0005-0000-000001594591.gif)
Ich finde, das sind Fragen, um deren Beantwortung man sich bemühen sollte. Bei der Schweine- und Vogelgrippe gab es ebenfalls Medienhypes, in der allgemeinen Statistik der Grippetoten oder -erkrankungen waren die entsprechenden Jahre retrospektiv aber keinesfalls bemerkenswert.