(02.04.2020, 11:04)Thor3 schrieb: Satte DREI TAGE später 180Grad Kehrtwendungweil sich WAS konkret auf einmal schwuppdiwupp änderte???
Keine Ahnung. Bin kein Experte. Aber was wäre dein Votum? Grenzen offen lassen und Einreisen aus anderen Ländern munter fröhlich weiter zulassen?
Im nächsten Satz stört dich, dass die Grenzen dann doch nicht richtig zu sind. Also was stört dich jetzt genau? Dass die Grenzen zu sind, oder dass sie nicht zu sind?
Mit einer unkalkulierbaren, unsicheren Lage umzugehen, ist für viele Menschen nicht einfach. Exponentielles Denken liegt nicht in der Natur der Menschen. Und gerade wir Deutschen lieben die planbare Ruhe, langfristiges Denken und Handeln. Das ist aber in so einer sich dynamisch entwickelnden Lage nicht möglich.
Selbst wenn man im Nachhinein zu der Einschätzung kommt, dass die ersten Einschätzungen unserer Politiker nicht richtig waren, was ist an einer Lagekorrektur so schlimm? Ist Handeln nicht besser, als nicht Handeln?
Im Übrigen bin ich ganz grundlegend und immer dafür, dass man in einer Situation sich mit Generalkritik zurück hält. Christian Lindner hatte das neulich mal gut auf den Punkt gebracht. Jetzt geht es darum, die demokratischen Institutionen handlungsfähig zu halten. Natürlich kann und soll diskutiert werden. Das wurde ja auch gemacht, siehe das von Spahn geplante Geo Tracking, das zwei Tage später aus dem Gesetzentwurf wieder raus war. Aber eine Generalabrechnung muss nach einer Situation passieren, damit wir uns nicht gegenseitig lahmlegen mit einer unnötigen Selbstzerfleischung.