(28.03.2020, 19:00)F.I.A.S.C.O. schrieb: Wie viel darf ein Menschenleben kosten ?
das ist die böse Frage, der die Politik nicht ausweichen darf.
Alles zu opfern, um alle zu retten, ist keine Strategie. Es braucht ein Ausstiegsplan.
zuerst die Fakten - ausschliesslich für die CH:
Stand heute haben wir in der kleinen CH rund 25'200 Covid-19 Infektionsfälle, davon 1081 Tote sowie rund 12'100 geheilte Personen.
Mittlerweile scheint sich das Corona-Seuchenbild in der CH etwas zu klären, auch wenn die Zahlen bezüglich durchgeführter Tests, Geheilten und Dunkelziffer alles andere als bereinigt sind:
-kein einziges CH-Spital hat Kapazitätsprobleme - im Gegenteil
-Todesfälle von unter Sechzigjährigen gibt es bezüglich der Infizierten in gerundeter Zahl exakt null Prozent
Auch Stand heute, hat sich der Staat (resp. wir CH-Steuerzahler...) bereit erklärt, rund CHF 61 Mia locker zu machen für ein Corona-Hilfspaket (verlockende Kredite ohne strenge Prüfung...

Meine Frage im Thread vor 2 Wochen hat also meine Regierung selbst beantwortet:
sollte das Virus am Ende hierzulande 2500 Menschen das Leben kosten - also etwa so vielen wie bei einer saisonalen Grippe - würde allein der CHF 61-Milliarden-Aufwand der CH pro Toten 25 Millionen betragen.
Betrachte ich jene Toten, die ausschliesslich am Coronavirus gestorben sind (nachweisbar erst Ende Jahr...) dürften wir bei 100 - 150 Mio harte Schweizerfränkli pro Fall liegen.
Möglich ist aber auch, dass die per Notrecht erlassenen Massnahmen bei uns in der CH schliesslich CHF 100 Mia betragen, also die unfassbare Summe der gesamten Bundesschulden.
Der auf Kosten der Zukunft entrichtete Preis pro Corona-Opfer wäre dann noch einmal erheblich höher.