(25.06.2020, 09:27)Kaietan schrieb: Ich glaube nicht, das es um die Frage geht, wer mehr infektiös ist. Jemand, der nur halb so infektiös ist wie alle anderen, aber zehnmal mehr enge Kontakte hat, wird natürlich überproportional viele Mitmenschen anstecken.
Ich glaube, die Daten aus Israel zeigen dass eine Verbreitung über die Schulen erfolgen wird, wenn das Virus einmal einen gewissen Anteil der Jugendlichen infiziert hat. Bislang ist das international kaum ein Thema gewesen, weil viele Länder die Schulen recht früh geschlossen haben. Da Jugendliche in der Regel nicht wirklich schwer erkranken, sind sie die optimalen Verbreiter, denn sie wissen dann ja selbst nicht, dass sie infiziert sind und haben überproportional mehr engen Kontakt in ihrer Altersgruppe und der Familie als der Rest der Bevölkerung. Grundvoraussetzung: Sie können tatsächlich auch andere anstecken. Dass das möglich ist, zeigt jetzt das Beispiel Israel sehr deutlich.
Eltern sollten sich besser mental auf ein weiteres Schuljahr mit nervenzerfetzendem Heimunterricht einstellen.
... oder man nimmt Corona als das, was es ist: ein Schnupfen und ein Schnupfen bleibt ein Schnupfen und man hört auf damit, so ein "Riesengeschiss" daraus zu machen und kehrt langsam wieder zur "Normalität" zurück.
Was ich aus dieser Krise gelernt habe ist, die grossen Massenmedien Fernsehen, Zeitungen, Internet sind sehr wohl in in der Lage viele Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Was interessiert mich persönlich, ob in Bangladesch oder Bulgaren oder Israel jemand positiv auf Schnupfen getestet worden ist, aber solange sowas noch als Schlagzeile was hergibt, haben sich die angstvollen Gemüter offensichtlich noch nicht beruhigt. Wenn dann der angstgepeinigte noch eine machtvolle Position innehat, droht auch immer noch irgendeine Art "irrationale" Reaktion, sorry Lancelot, irgendein Lockdown oder sowas.
