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https://www.merkur.de/welt/corona-mallor...33443.html
Mallorca verhängte am Mittwoch eine Zwangsschließung der Lokale an der „Bier-“ und „Schinnkenstraße“ am „Ballermann“. Und zwar per sofort
Michael Bohrmann, Düsseldorfer Wirt des „Deutschen Ecks“ in der bei Touristen beliebten Malle-Partymeile „Bierstraße“ sagte, er sei zwar komplett von den Feiernden „überrannt“ worden - nach mehr als zwei Stunden sei aber alles wieder „unter Kontrolle“ gewesen.
„Wäre Freitag auch nur ein Polizist reingekommen, wäre gar nichts passiert. Das hätte man doch schon am Flughafen merken müssen, dass viele Passagiere landen, die zum Ballermann wollen“, glaubt Bohrmann. Aber die Polizei habe nicht rechtzeitig eingegriffen, kritisiert er. „Die hätten die Lokale räumen sollen, Bußgelder verhängen und gut ist. So stinkt die ganze Sache doch zum Himmel.“
In den Tagen nach dem Eklat haben sich Bohrmann zufolge alle Lokale vorbildlich verhalten. Im Netz und im TV waren jedoch ständig Bilder von alle Corona-Maßnahmen ignorierenden Feiernden zu sehen. Bohrmann sieht da die Medien in der Verantwortung: „Da waren so viele TV-Sender da, das waren fast alle. Sogar ein Team aus Holland war vor Ort. Dann sind teilweise Bilder gezeigt worden, die sind fünf Jahre alt. Da hängen Girlanden bei uns im Laden, das muss an Karneval gewesen sein. Sowas hänge ich doch nicht im Sommer auf!“, - „Als sei bewusst nach Fehlern gesucht worden", so Bohrmanns Verdacht. Eine „Hetzjagd“ nennt er es.
aus to:
"Wollen diese asozialen Touristen hier nicht"
Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela hatte bei der Bekanntgabe der Maßnahmen jetzt eine klare Botschaft parat: "Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht haben. Sie sollen nicht kommen", rief der sozialistische Politiker. Man dürfe nicht zulassen, "dass einige wenige dem Image der Inseln Schaden zufügen" und die Erfolge der Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzten.
https://www.merkur.de/welt/corona-mallor...33443.html
Mallorca verhängte am Mittwoch eine Zwangsschließung der Lokale an der „Bier-“ und „Schinnkenstraße“ am „Ballermann“. Und zwar per sofort
Michael Bohrmann, Düsseldorfer Wirt des „Deutschen Ecks“ in der bei Touristen beliebten Malle-Partymeile „Bierstraße“ sagte, er sei zwar komplett von den Feiernden „überrannt“ worden - nach mehr als zwei Stunden sei aber alles wieder „unter Kontrolle“ gewesen.
„Wäre Freitag auch nur ein Polizist reingekommen, wäre gar nichts passiert. Das hätte man doch schon am Flughafen merken müssen, dass viele Passagiere landen, die zum Ballermann wollen“, glaubt Bohrmann. Aber die Polizei habe nicht rechtzeitig eingegriffen, kritisiert er. „Die hätten die Lokale räumen sollen, Bußgelder verhängen und gut ist. So stinkt die ganze Sache doch zum Himmel.“
In den Tagen nach dem Eklat haben sich Bohrmann zufolge alle Lokale vorbildlich verhalten. Im Netz und im TV waren jedoch ständig Bilder von alle Corona-Maßnahmen ignorierenden Feiernden zu sehen. Bohrmann sieht da die Medien in der Verantwortung: „Da waren so viele TV-Sender da, das waren fast alle. Sogar ein Team aus Holland war vor Ort. Dann sind teilweise Bilder gezeigt worden, die sind fünf Jahre alt. Da hängen Girlanden bei uns im Laden, das muss an Karneval gewesen sein. Sowas hänge ich doch nicht im Sommer auf!“, - „Als sei bewusst nach Fehlern gesucht worden", so Bohrmanns Verdacht. Eine „Hetzjagd“ nennt er es.
aus to:
"Wollen diese asozialen Touristen hier nicht"

Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela hatte bei der Bekanntgabe der Maßnahmen jetzt eine klare Botschaft parat: "Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht haben. Sie sollen nicht kommen", rief der sozialistische Politiker. Man dürfe nicht zulassen, "dass einige wenige dem Image der Inseln Schaden zufügen" und die Erfolge der Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzten.