
RE: SPAC - Special Purpose Acquisition Company
| 26.09.2020, 12:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.09.2020, 12:13 von boersenkater.)
Special-purpose acquisition company
Eine Special-purpose acquisition company (SPAC) bzw. Akquisitionszweckunternehmen ist eine Mantelgesellschaft, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammelt, um dieses in einem zweiten Schritt in die Übernahme eines (vorher nicht fest bestimmten) Unternehmens zu investieren.[1]
Funktionsweise
Typischerweise wird ein SPAC von einem sogenannten Sponsor aufgelegt, der selbst investiert und die unternehmerische Führung des Vehikels übernimmt. Viele dieser Sponsoren stammen ursprünglich aus dem Private-Equity-Sektor. Im ersten Schritt wird Geld über einen Börsengang eingesammelt und zunächst auf einem Treuhandkonto zum risikolosen Marktzins angelegt. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens (etwa 24 Monate) versucht der SPAC, einen oder mehrere Unternehmenskäufe zu tätigen, wobei der Akquisitionsrahmen im Allgemeinen durch die Gesellschaftssatzung vorgegeben ist, z. B. in Bezug auf avisierte Sektoren oder Unternehmensgröße. Das Ziel einer Akquisition besteht darin, ein Unternehmen, das noch nicht an der Börse gelistet ist, durch die Übernahme öffentlich handelbar zu machen. Die finale Entscheidung für Übernahme trifft die Hauptversammlung: Stimmt die Mehrheit der Aktionäre dafür, wird der Kauf umgesetzt, andernfalls kommt es zur Auflösung des SPAC und Rückzahlung der eingesammelten Gelder an die Aktionäre. Wird innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens keine Akquisition getätigt, folgt gleichfalls die Auflösung und die Aktionäre erhalten das auf dem Treuhandkonto angelegte und verzinste Geld zurück.
Übernahmeobjekte
Viele Übernahmen durch SPACs werden in Ländern wie den USA, China, Indien und Israel beobachtet, so wie in den Branchen Gesundheit, Transport, Finanzen, Telekommunikation und Konsumentenprodukte. In Deutschland und Europa gibt es dagegen bisher wenige Aktivitäten auf diesem Gebiet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Special-pu...on_company
Eine Special-purpose acquisition company (SPAC) bzw. Akquisitionszweckunternehmen ist eine Mantelgesellschaft, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammelt, um dieses in einem zweiten Schritt in die Übernahme eines (vorher nicht fest bestimmten) Unternehmens zu investieren.[1]
Funktionsweise
Typischerweise wird ein SPAC von einem sogenannten Sponsor aufgelegt, der selbst investiert und die unternehmerische Führung des Vehikels übernimmt. Viele dieser Sponsoren stammen ursprünglich aus dem Private-Equity-Sektor. Im ersten Schritt wird Geld über einen Börsengang eingesammelt und zunächst auf einem Treuhandkonto zum risikolosen Marktzins angelegt. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens (etwa 24 Monate) versucht der SPAC, einen oder mehrere Unternehmenskäufe zu tätigen, wobei der Akquisitionsrahmen im Allgemeinen durch die Gesellschaftssatzung vorgegeben ist, z. B. in Bezug auf avisierte Sektoren oder Unternehmensgröße. Das Ziel einer Akquisition besteht darin, ein Unternehmen, das noch nicht an der Börse gelistet ist, durch die Übernahme öffentlich handelbar zu machen. Die finale Entscheidung für Übernahme trifft die Hauptversammlung: Stimmt die Mehrheit der Aktionäre dafür, wird der Kauf umgesetzt, andernfalls kommt es zur Auflösung des SPAC und Rückzahlung der eingesammelten Gelder an die Aktionäre. Wird innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens keine Akquisition getätigt, folgt gleichfalls die Auflösung und die Aktionäre erhalten das auf dem Treuhandkonto angelegte und verzinste Geld zurück.
Übernahmeobjekte
Viele Übernahmen durch SPACs werden in Ländern wie den USA, China, Indien und Israel beobachtet, so wie in den Branchen Gesundheit, Transport, Finanzen, Telekommunikation und Konsumentenprodukte. In Deutschland und Europa gibt es dagegen bisher wenige Aktivitäten auf diesem Gebiet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Special-pu...on_company
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