(06.10.2020, 18:38)Lolo schrieb: Das ist mir zu volkstümlich und zu einseitig. Nimmt man die von Lesch (als derzeitige oberste Grenze) definierte maximale Ladeleistung von 350kW (!) auf schon recht beachtliche 50kW zurück, wird aus den 700% plötzlich 100%.
Außerdem weigert er sich, etwas komplexere Netzstrukturen bei seinen Zahlenspielen zu berücksichtigen. Mit Tarifstrukturen, die vorausschauende Ladegewohnheiten belohnen, lässt sich das Verbraucherverhalten ebenfalls steuern. Der leere Akku kommt genau so überraschend wie jedes Jahr Weihnachten. Ausnahme: Langstreckenfahrten, die in der Gesamtmasse der Fahrten aber eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Der Löwenanteil fährt jeden Tag seine 20-80km und das geht prima.
Du könntest dich bei deinen Überlegungen für die Zukunft täuschen...
Vor wenigen Jahren wurden die E-bike Fahrer quasi als Behinderte belächelt, heute sind E- Bikes der Renner, wie durch ein Wunder auch bei jungen, sportlichen Leuten. Standard-Fahrräder werden zu Ladenhütern.
Das hat zwar jetzt nichts mit der Netzproblematik zu tun, zeigt aber, wie schnell sich mainstreams ändern können.
Aber das gehört jetzt alles besser in den thread "Mobilität im Wandel"
Ich habe ja nichts gegen Tesla & Co.. Nur die müssen alle erstmal Geld verdienen, mit dem Produkt selbst, dann schauen wir weiter?
Zum zocken ist das alles ok
