
RE: erwartete Reaktion nach US Wahlausgang und mögliche Umsetzung in eine Strategie ?
| 04.11.2020, 13:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.11.2020, 13:29 von Lancelot.)
Ich präsentiere mich nicht. Ich bin Experte für Datenanalyse. Das ist Teil meines Berufes.
Zur Frage:
Die "Datenlage".
Die CDC "Excess mortality" ist eine der wenigen Statistiken der ich vertraue. Weniger der excess mortality (denn um "excess" zu berechnen brauche ich eine baseline, die wiederum auf einem Modell beruht), sondern eher "deaths all cases". Die USA mögen in vielerlei Hinsicht ein 3. Welt Land sein, aber Leichen verschwinden nicht (oder werden auch nicht erfunden) in dem Umfang, das es statistisch relevant wäre.
Halte ich in der EU übrigens genauso. Deutschlandweit kommen noch die freien ICU Betten dazu. Alles andere außer "death all cases" und "free ICU" interessiert mich nicht da mit zu viel Unsicherheit behaftet (welche Tests wurden verwendet, wie wurde getestet,wer wurde getestet...etc).
1) Fazit: => nachdem eine Pandemie ne Weile im Umlauf war, lohnt es sich auf diese Daten zu schauen.
2) Im internationalen Vergleich sehen die USA da wirklich armselig aus. Das lässt sich nicht weg diskutieren
3) Was sich mit Zahlen in keiner Form belegen lässt: ist das jetzt explizit Trumps schuld? Aussagen darüber machen (mir) Spass, haben aber natürlich keine Daten die sowas belegen.
Man könnte mit viel gutem Willen schließen, das er zumindest nicht geholfen hat. Alles andere ist Polemik meinerseits.
Zur Frage:
Die "Datenlage".
Die CDC "Excess mortality" ist eine der wenigen Statistiken der ich vertraue. Weniger der excess mortality (denn um "excess" zu berechnen brauche ich eine baseline, die wiederum auf einem Modell beruht), sondern eher "deaths all cases". Die USA mögen in vielerlei Hinsicht ein 3. Welt Land sein, aber Leichen verschwinden nicht (oder werden auch nicht erfunden) in dem Umfang, das es statistisch relevant wäre.
Halte ich in der EU übrigens genauso. Deutschlandweit kommen noch die freien ICU Betten dazu. Alles andere außer "death all cases" und "free ICU" interessiert mich nicht da mit zu viel Unsicherheit behaftet (welche Tests wurden verwendet, wie wurde getestet,wer wurde getestet...etc).
1) Fazit: => nachdem eine Pandemie ne Weile im Umlauf war, lohnt es sich auf diese Daten zu schauen.
2) Im internationalen Vergleich sehen die USA da wirklich armselig aus. Das lässt sich nicht weg diskutieren
3) Was sich mit Zahlen in keiner Form belegen lässt: ist das jetzt explizit Trumps schuld? Aussagen darüber machen (mir) Spass, haben aber natürlich keine Daten die sowas belegen.
Man könnte mit viel gutem Willen schließen, das er zumindest nicht geholfen hat. Alles andere ist Polemik meinerseits.
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Forum-Besserwisser und Wissenschafts-Faschist