(05.01.2021, 15:39)cubanpete schrieb: Dass man sich die Massnahmen schenken kann weil sich eh nicht alle dran halten werden finde ich auch. Wenn man schon die Ausbreitung nicht verhindern kann so sollte man wenigstens keine Kollateralschäden schaffen. Hunger in Europa, wer hätte das letztes Jahr gedacht...
Tja, die Ausbreitung verhindern kann man ganz prinzipiell natürlich durch das konsequente Einhaltung der Hygienekonzepte. Irgendwo beisst sich die Katze da in den Schwanz. Letztendlich schafft man ja die Kollateralschäden dadurch, dass zu viele sich nicht daran halten. Gerüchten zufolge gibt es inzwischen auch einen Impfstoff, der die Ausbreitung verhindern kann. Aber wenn man die letzten Monate partout nicht abwarten kann, bis genug von dem Zeug zur Verfügung steht, um die Herdenimmunität herzustellen, dann muss Mann halt tun, was ein Mann tun muss.

Diese Krise wird Heerscharen von Wissenschaftlern Stoff für Untersuchungen geben. Bin mal sehr gespannt, zu welchem Schluss die Wirtschaftswissenschaftler kommen, welche westlichen Staaten am kostengünstigsten/ungeschorendsten (sagt man das so?) durch die Pandemie gekommen ist, wenn sich am Ende mal der Pulverdampf gelegt hat. Ich tippe Taiwan und Neuseeland, liegen im Spitzenfeld.
In Schweden wird morgen übrigens im Parlament über ein Pandemiegesetz abgestimmt, das den zeitnahen Lockdown ermöglicht. Die Empfehlungen zur Verhaltensmassnahmen waren über die Feiertage eh schon sehr ähnlich zu unseren und Verbote gibt es inzwischen dort auch. Bye, bye Sonderweg?