(16.02.2021, 23:19)mmmmmax schrieb: Habe nicht alles von Kostolany gelesen aber die meisten meiner Ratgeber sprechen bei Diversifikation von Allokation über verschiedene Asset-Klassen. Warum Bitcoin (bzw Crypto) da kategorisch ausgeschlossen wird, erschließt sich mir nicht.
Ich habe seine Bücher alle gelesen.
Bitcoin ist zu abstrakt um es eindeutig beantworten zu können, aber ich würde vermuten das Kostolany keine Bitcoins gekauft/geshortet hätte.
Dollar stand als Währung bei Kostolany ganz hoch in der Gunst.
Spekuliert hat er mit "heißen" Staatsanleihen, aus gesundem Menschenverstand heraus. Mit Aussicht auf Totalverlust.
Investiert hat er in Aktien aus fundamentalen Gesichtspunkten.
Spekuliert in Aktien und sonstigen Gütern aus antizyklischen Aspekten. Antizyklische Einstiegsmöglichkeiten hat es im Bitcoin nie gegeben.
Und das Kostolany nicht gegen den Neuen Markt gewettet hat, sagt mir auch das er nicht Bitcoin geshortet hätte.
In seinen letzten Jahrzehnten hat es gar nichts mehr geshortet. Zumindest offiziell.
Der Bauer frisst nur was er kennt. Ich kann mir nicht vorstellen das er im hohen Alter so eine Neuerung überhaupt angefasst hätte.
Er wäre vor ein paar Tagen 115 Jahre alt geworden, der alte Spekulant.
![[Bild: andre-kostolany-dpa-10796229-1.jpg]](https://www.capital.de/wp-content/uploads/2018/09/andre-kostolany-dpa-10796229-1.jpg)
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