
RE: Gewichtung Bitcoin im Portfolio
| 19.02.2021, 01:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2021, 01:15 von boersenkater.)(18.02.2021, 14:16)bimbes schrieb: wie sieht es Deiner Meinung nach mit der Regelung durch Angebot und Nachfrage aus?
der BTC "kostet" heute ca. 42.4K€
bei Sotheby’s wurden 2018 für einen Burgunder
1945 Romanée-Conti: 489.000 Euro
gezahlt. In der gleichen Aktion eine zweite Flasche für 434.000 Euro. Praktisch 1 BTC Unterschied.
Im ewigen Ranking damit die Nr 1 + 3
Ich bin mir auch nicht sicher, wo das Verlustrisiko größer ist?
Ich weiß nicht wo das Verlustrisiko grösser ist. Ich kann mir vorstellen wenn genug Leute rumrennen und sagen das dieser Burgunder
mal 1 Mio Euro wert ist das es dann auch genug Interessenten gibt die das glauben und dann bereit sind mehr als 489.000 Euro zu bezahlen.
Wieviele Flaschen davon gibt es? Kann genau dieser Burgunder nochmal hergestellt werden?
Tauchen in irgendeinem Weinkeller eines alten Schlosses vielleicht doch nochmal 1000 weitere Flaschen auf?
Am Ende ist es egal was bezahlt wurde oder was 1 Liter roter Traubensaft eigentlich wert ist.
Wenn es Käufer gibt die bereit sind einen bestimmten Preis zu zahlen ist das so.
Genauso ist das beim Bitcoin. Wenn es Käufer gibt die den Preis bezahlen oder Käufer gibt die einen immer höheren Preis bezahlen
dann ist das so. Aber es ist keine Investition in etwas was einen materiellen Wert hat. Es ist reine Spekulation.
Genauso wie damals in Holland mit den Tulpenzwiebeln.
Wenn man hingeht und einen Teil seines Vermögens in Bitcoin stecken will muss man sich klar sein um was es geht.
Das was ich hier in den letzten Beiträgen geschrieben habe ist nur eine andere Sicht auf die Dinge.
Ich bin kein Hellseher und kann nicht sagen wohin der Preis des Bitcoins gehen wird. Ob er steigt oder fällt oder mit einem riesen bumms
von einem Tag auf den anderen verschwindet.
Die Blockchain-Technologie selbst wird auf jeden Fall überleben, sich weiterentwickeln und in vielen Bereichen zum Einsatz kommen.
Nicht als Währung oder Spekulationsobjekt sondern als ein Tool in der digitalen Welt um die Dinge einfacher, effizienter und kostengünstiger
zu machen.
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(18.02.2021, 14:16)bimbes schrieb: Ich bin mir auch nicht sicher, wo das Verlustrisiko größer ist?
Warum überhaupt eines dieser extrem spekulativen Risiken eingehen?
Wäre es nicht besser wenn man sich auf die Blockchain-Technologie selbst konzentriert?
Innovative Unternehmen, Dienstleister, Anbieter in diesem Bereich analysiert und dann einen Teil
des Geldes diversifiziert in verschiedene Aktien zu investieren?
Ich denke da könnten dann zwischen der einen oder anderen Niete auch ein paar hundert oder tausendprozenter dabei sein...

Die Blockchain-Technologie selbst steckt im Moment noch in den Kinderschuhen. Man könnte also mit ganz am Anfang dabei sein....
Die Tulpenzwiebelmanie damals in Holland hat viele Existenzen vernichtet, Armut erzeugt, das Land an den Abgrund gebracht.
Heute ist der Tulpenhandel ein bedeutender Wirtschaftszweig in Holland.
Heute bezahlt man aber auch nicht mit seinem Haus um 3 Tulpenzwiebeln zu kaufen....

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