(03.01.2019, 11:29)Mr. Passiv schrieb: Der Artikel beginnt mit "
2019 geht schon mal gut los. Der Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung sinkt 2019 von derzeit 1,0 auf 0,9 Prozent. Und der Beitrag wird ab 1. Januar wieder paritätisch geteilt. Das heißt: Arbeitnehmer und Arbeitgeber beziehungsweise Rentner und Rentenversicherung tragen diesen je zur Hälfte. Dadurch werden Arbeitnehmer mit einem Einkommen von zum Beispiel 3000 Euro monatlich mit etwa 15 Euro weniger belastet, ..."
Null komma 1 % steht da. 1 auf Nullneun. ALso 1 Prozent von Hundert sind 1. Also 1 % von 1000 sind 10. also sind doch 0,1 von 1000 Einer. als sind es 3 auf 3Tausend.
Wie kommt man so auf 15 Euro im Monat ?!?!
Du zahlst heute 1,0% von 3000 = 30 Euro Zusatzbeitrag.
Zukünftig zahlt dein Arbeitgeber 0,45 % von 3000 = 13,5 Euro
und du zahlst 0,45% von 3000 = 13,5 Euro
Zusammen zahlt ihr die 3 Euro weniger als vorher, wie du richtig gerechnet hast!
Du zahlst aber sogar 16,50 Euro weniger als vorher, weil dein Arbeitgeber ja 13,50 mehr zahlt.
Spätestens bei der nächsten Nachfrage nach einer Gehaltserhöhung, b.z.w bei den nächsten Tarifverhandlungen, bekommst du das aber wieder aufs Brot geschmiert.
Glaskugel an:
AG-Verband fordert alles zurück und die Gewerkschaften wollen alles behalten!
Nach durchschnittlich 1 Tag Warnstreik fehlen dann in der Streikkasse 150 Euro und man einigt sich auf die Mitte.
Dir bleiben also noch rund 8,25 Euro/Monat minus der 150Euro aus der Streikkasse.
So und jetzt wirds schwer:
Je nach dem ob der neue Tarifvertrag jetzt auf 1 Jahr oder auf 2 Jahre ausgelegt wird,
bleiben dir jetzt noch ein paar Cent übrig, oder nicht.
