(26.04.2021, 01:45)Bitcoin-Investor schrieb: Frag doch mal die Zentralbanken, warum sie Gold halten, ein Asset, das keinerlei Zins- oder Dividendenerträge erwirtschaftet, sondern im Gegenteil Kosten für Aufbewahrung und Sicherheit verursacht.
Bitcoin ist das neue Gold - hatte man ja schon vor Jahren gesagt.
Aber ich habe mich dieser Betrachtungsweise nie anschließen können.
Gold ist ja unter anderem ein industrieller Rohstoff. Doch selbst wenn wir mal diesen Aspekt weglassen und davon ausgingen, daß Gold in Zukunft durch andere Metalle oder Werkstoffe ersetzt werden könnte - dann bliebe immer noch seine Bedeutung in der Schmuckverarbeitung.
Das ist das, was ich mit "intrinsischem Wert" meinte. Ich habe mir meine wenigen Goldbarren seinerzeit nicht so sehr zugelegt um damit reich zu werden, sondern auch, weil ich mich an ihrem Besitz erfreue und ich sie mir ab und zu mal zum Anschauen raushole. Das geht wohl sehr vielen Menschen so. Seit es Menschen gibt, hängen sie an dem gelben Metall.
Aber von welchen Menschen sprechen wir hier? Von denen in ihrer physisch-analogen Existenz. Und genau das ist der Punkt. Was ist denn, wenn diese wie so viele andere Lebensbereiche heute schon auch mal digitalisiert wird, so wie uns das vor vier Jahrzehnten im Film "Tron" vorausgesagt wurde? Da lassen sich Menschen in Stase versetzen und bei vielen Minusgraden einfrieren um das ewige Leben zu bekommen - in Wahrheit bekommen sie dieses digital.
Tja, und dann treffe ich in diesem digitalen Universum auf Dich und Deine Kumpels, die in Bitcoins baden wie Dagobert Duck, für 10 Millionen Dollar das Stück, und ich Dinosaurier stehe da in meiner digitalen Unterhose.....so ist das digitale Leben...
