(11.02.2025, 14:58)Ste Fan schrieb: Ein Screen voll mit Charts ist das eine, den Handelsansatz zumindest mal grob beschreiben koennen ist das andere. "Alles diskretionaer" ist ja keine wirkliche Anwort wenns um ne Trendfolgestrategie/systematisches Trading geht.
Ueber CRV oder Erwartungswerte will kaum einer sprechen - einen Chart mit Tradingsidee gibt es hier wenn ueberhaupt auch nur von laengerfristig orientierten Tradern
Mir reicht ein Chart (+ein Scan mit Momentum und ein paar Fundamenmtals)
Ansatz: Ausbruch an markanter Stelle mit gutem CRV kaufen und dann laufenlassen. Simple as that 
Jaaaaa.....
In Gedanken habe ich tatsächlich mehrmals zu einer Antwort angesetzt.
Und komme dann immer wieder vom Hundertsten ins Tausendste...
Könnte vieles erklären - anhand meiner Charts - aber die sind tabu....
Das oben waren einfach nur Beispiele wie die Charts mit Werkzeugen aussehen
Daily / 5 Min / 5 Min + Pivots, Yesterdays, Fibo-Retracement.
Das wäre einfach was was ich in Deinem Chart noch mitlaufen lassen würde.
Zitat:Das diskretionäre Trading funktioniert viel mit Intuition und ohne festgesetzte Regeln. Es ist der manuelle Handel gemeint, ohne die Nutzung von automatisierten Trades. Händler, die das diskretionäre Trading bevorzugen, vertrauen auf ihre Erfahrung und treffen individuelle Entscheidungen, basierend auf der aktuellen Marktsituation und vergangenen Trades.
https://www.captrader.com/glossar/diskretionaerer-stil/
Zitat:den Handelsansatz zumindest mal grob beschreiben koennen ist das andere. "Alles diskretionaer" ist ja keine wirkliche Anwort wenns um ne Trendfolgestrategie/systematisches Trading geht.
Hmm....
Also ich habe schon Regeln - ich trade nicht irgendwie irgendwas - allerdings auch nicht automatisiert.
Wie würde ich meinen Handelsansatz beschreiben.
1. Ich trade die Extrempunkte in den Werkzeugen - denke es ist klar welche ich in den Charts meine.
2. Genauso bestimme ich in den Werkzeugen Unterstützungen, Widerstände, Trendkanäle - dito
3. Durch den Aufbau, Anordnung der Charts und Werkzeuge sehe und analysiere ich eine
Bewegung über mehrere Timeframes hinweg - mit Fokus auf den Werkzeugen.
4. Wenn die Werkzeuge einen Extrempunkt haben und der Preis gleichzeitig im Bereich einer
Widerstands/Unterstützungszone ist - dann ist das der Entrybereich (wenn das Gesamtbild passt) -
tatsächlicher Entry über "Feintuning" in der Triggerebene.
Zielzone nächste Linie (Widerstand/Unterstützung - Pivot/Fibo/Yesterday) die sich anbietet.
Wenn sich die Dynamik gut entwickelt und Druck aufbaut laufen lassen - dann wird der Widerstand
hochwahrscheinlich überrannt oder er stockt nur kurz. Wird Widerstand durchbrochen Stopp nachziehen.
Zielzone nächste Linie....
Baut sich kein Druck auf - Ausstieg am Widerstand - abwarten - mögliches Szenario abhängig vom
übergeordneten Bereich - er fällt wie ein Stein - er läuft eher seitwärts und baut über die Zeit
Druck für den nächsten Anlauf auf....
usw. usf.
Der Knackpunkt ist - ich handel nicht in oder aus einem einzelnen Timeframe heraus.
Dann sind die Werkzeuge für mich fast wichtiger als der Preis-Chart.
Aber - viele Wege führen nach Rom - meiner ist nur ein anderer....
Verstehe Deinen Handelsansatz natürlich - in diesem Chart sieht das auch toll aus -
Thema hatten wir schon mal..... Mir fehlen da Orientierungspunkte, Signale die mich
antizipieren lassen das dieser Widerstand durchbrochen wird - das entsprechende
Dynamik zu erkennen ist. Wenn die nicht vorhanden ist macht der einen Ausbruch,
Du steigst ein und im nächsten Moment fällt er wie ein Stein. Also übertragen auf
einen 5-Min-Chart. Das ist dann eben das was ich gemeint habe - Langfriststrategien
auf Daytrading anwenden. Das funktioniert in der richtigen Phase - dann sieht es
so aus wie auf Deinem Chart - falsche Phase - dann sieht der Chart anders aus -
Du fliegst raus oder sitzt den Verlust aus - letzteres kann tödlich sein wenn es so
richtig die total falsche Phase ist.
Bei mir greifen durch Timeframes und Werkzeuge viel mehr "Filter" - ich weiß wann
ich einsteige und wann lieber nicht - ich handel am liebsten Rebounce-Bewegungen -
aber nur dann wenn ich eine entsprechende Dynamik antizipieren kann. Wenn die
fehlt ist das der Griff ins fallende Messer - der Rebounce wird abgewürgt...
Oder die Dynamik ist vorhanden aber Trump erzählt was von Zöllen - dann wird der
Rebounce trotz eigentlich vorhandener Dynamik auch abgewürgt (da hat es mich letzte
Woche erwischt)
Ich könnte nicht mit nur einem Timeframe arbeiten oder ohne meine Werkzeuge.
Nimm mit die Preischarts weg und ich könnte trotzdem traden - nimm mir meine
Werkzeuge weg und ich bin in ein paar Tagen - spätestens paar Wochen pleite....