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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 17.10.2023, 00:11
(16.10.2023, 23:13)Lolo schrieb: Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn du kein Anhänger dieser These wärst. Einfach geht ja nicht. Es muss immer eine abgrundtiefe Verschwörung sein. Warum kann der Mossad nicht auch mal versagen? Wahrscheinlich hat Netanjahu das ganze angezettelt, um von innenpolitischen Problemen abzulenken...
Oder wie wäre es damit:
Alle paar Jahre kabbeln sich die Semiten mal, damit die Hilfsgelder auch weiterhin fließen (für beide Seiten).
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 17.10.2023, 17:22
(16.10.2023, 23:13)Lolo schrieb: Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn du kein Anhänger dieser These wärst. Einfach geht ja nicht. Es muss immer eine abgrundtiefe Verschwörung sein. Warum kann der Mossad nicht auch mal versagen? Wahrscheinlich hat Netanjahu das ganze angezettelt, um von innenpolitischen Problemen abzulenken... Ich sag dir mal was: selbst wenn es so wäre: Der Mörder ist und bleibt trotzdem der, der dem anderen den Hals durchschneidet.
Hälst du es für wahrscheinlich das der unbestritten beste Geheimdienst der Welt einen 1 Jahr vorbereiteten Großangriff übersieht, 2 Tage vorher noch von Ägypten gewarnt wird und die Grenzen zufällig nahezu unbewacht sind?
Und das erste was daraus gemacht wird ist es einen Genozid anzumelden?
Wie plausibel ist das?
Du kannst dich ja mal mit dem Angriff auf Pearl Habour auseinandersetzen, wie die USA es geschafft hat durch dieses Ereignis die Kriegsgeilheit der Bevölkerung zu wecken.
Man opfert etwas um das große Ganze zu gewinnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme
Man sollte kritisch beobachten ob nun beim Mossad ordentlich Posten neu besetzt werden und Köpfe rollen.
Wenn das nicht der Fall ist wissen wir bescheid. Und ein einziges Bauernofer lasse ich nicht gelten.
Zitat:Der Mörder ist und bleibt trotzdem der, der dem anderen den Hals durchschneidet.
Und derjenige der dazu angestiftet hat ist ebenfalls ein Straftäter.
Schau dir an was derzeit in Gaza los ist. Ein Verbrechen gleicht das andere nicht aus und meist trifft es sowieso die die nichts damit zu tun hatten.
Einen Kriegsverbrecher können die meinetwegen vierteilen, aber die sollen die Zivilisten in Ruhe lassen.
"Das nimmt unserem Sieg fast die Ehre" Zitat aus Der Patriot
Ja liebes Israel. Die Geschichte wird eure Schande dokumentieren und damit werdet ihr euch sicher keine Freunde machen und den Funken der Annäherung erlöschen.
Bitte erwartet dann kein Pardon wenn es euch nochmal an den Kragen geht.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 15.03.2025, 16:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.03.2025, 19:22 von Thomas_B.)
(15.10.2023, 16:58)J R schrieb: Möchte das hoch emotionale Problem auf eine mathematische Ebene abstrahieren um anhand von Wahrscheinlichkeiten Handlungsmöglichkeiten zu ermitteln.
Selbst wenn man es nur wahrscheinlichkeitstheoretisch betrachtet, ist es natürlich ein extrem rätselhaftes Thema, selbst Testosteron als angebliches "Aggressionshormon" musste ja inzwischen rehabilitiert werden; in doppelt blinden Verhaltensstudien machte Testo eher sozial als antisozial.
Mir sind folgende (umstrittene) Erkärungsansätze bekannt:
Die "youth bulge" Theorie (Heinsohnn und andere, Ausgangsvideo):
Für Kriegsführung sind junge Männer eine notwendige, aber nicht hinreichende Vorraussetzung. Weil der Erstgeborene immer für Kontinuität und Übernahme des Hofes verantwortlich war, waren die Zweit- und Drittgeborenen für Krawall und Konflikte zuständig (Ausweg: Priester oder schwul werden). Deshalb zählt nicht die absolute Anzahl an jungen Männern, sondern das Verhältnis (ingroup) zwischen Jungen und Alten und Zweit- und Drittgeborenen. So konnte das kleinere Japan China besiegen.
Israel hat die höchste Geburtenrate westlicher Demokratien und der Gazstreifen ist im Schnitt sehr jung. Im überalterten Iran hat die Jugend dagegen keine Chance, gegen die Alten zu rebellieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thukydides-Falle
https://en.wikipedia.org/wiki/Thucydides_Trap
Droht die bisherige Führungsmacht von einer neuen aufstrebenden Macht überholt zu werden, ist die Führungsmacht dazu oft nicht freiwillig bereit und der Ausbruch eines Krieges ist wahrscheinlich.
Kampf um Ressorcen / Malthusianism / Sozialdarwinismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Robert_Malthus
https://en.wikipedia.org/wiki/Malthusianism
Die im Essay enthaltenen Überlegungen zum malthusschen „Bevölkerungsgesetz“ regten sowohl Charles Darwin wie auch Alfred Russel Wallace zur Übertragung dieser Ideen auf das Zusammenleben der Spezies in der Natur und somit zur Entwicklung der Evolutionstheorie an.
Die Größe des Kuches ist vorgegeben und das, was der Andere sich nimmt, fehlt mir irgendwann ("Lebensraum im Osten"). Dies könnte wieder aktuell werden bei "degrowth" und Dekarbonisierung.
Kulturkriege
Die Bauernkriege im Mittelalter werden oft der Gutenbergpresse zugeschrieben. Dadurch, dass jetzt viele Bauern lesen lernten, veränderte sich ihr Blick auf die Welt und das führt zu Konflikten. Später entstand durch die Gutenbergpresse der Protestantismus und damit der 30 jährige Krieg. Mit geschätzt 20%-30% an Opfern vielleicht der blutigste Großkonflikt.
Vor den Nationalsozialisten kam der Volksempfänger.
Auch das Internet hat neue Kommunikationsformen und Zugangsformen für Informationen aller Art erschaffen.
Gruppen-IQ:
A prison inmate’s IQ, as well as the average IQ of a prison unit, can play a role in predicting violent prison misconduct, according to a recently published UT Dallas study.
https://news.utdallas.edu/social-science...es-miscon/
Intelligenz hat einen leicht dämpfenden Einfluss auf Konflikte. Intelligentere können vermutlich ihre Affektreaktionen besser kontrollieren und sich eine Umgebung erschaffen, die so etwas von vornerein aus dem Weg geht ("der Klügere gibt nach" ohne dass das zur Diktatur der Dummen führt).
Möglicherweise hat auch das Phänomen "knastschwul" damit zu tun, also dass an und für sich heterosexuelle Männer und Frauen vorübergehend in einem beengten übervölkerten Gefängnis vorübergehend homosexuell werden zur Konfliktreduzierung. Also dass man etweder durch Intelligenz versucht, sich aus Konflikten herauszuhalten oder durch Rudelbumsen Aggressionen abbaut.
LGBT etc. ist ja auch eine Kulturform für überfüllte kriminelle Ballungsräume.
(16.10.2023, 17:03)Lancelot schrieb: Das ukrainische Militär war noch nie in der Lage ohne ausländische Unterstützung zu überleben. Selbst wenn diese aus Angst vor Eskalation nur nur in kleinen Dosen geleistet wird.
Der Westen hat bisher mindestens 300 Mrd an Hilfen gegeben (zusätzlich zu dem, was die Ukraine alleine stemmen kann), Russlands Wehretat für die letzten 3 Kriegsjahre war tatsächlich dagegen geringer (260 Mrd?), außerdem müssen die Russen ihr Nukleararsenal warten (25 Mrd) und haben weitere Ausgaben außerhalb der Ukraine, inbesondere an den NATO Grenzen.
https://www.icanw.org/global_nuclear_wea..._4_billion
Daher wundert es mich, dass inbesondere die europäische Presse die Russen oft als die Deppen darstellt, die den David nicht schlagen können. Nur wenn die Unterstützung der USA für ein paar Tage ausbleibt, gerät alles in Panik.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 15.03.2025, 16:52
(15.03.2025, 16:26)Thomas_B schrieb: Der Westen hat bisher mindestens 300 Mrd an Hilfen gegeben (zusätzlich zu dem, was die Ukraine alleine stemmen kann), Russlands Wehretat für die letzten 3 Kriegsjahre war tatsächlich dagegen geringer (260 Mrd?), außerdem müssen die Russen ihr Nukleararsenal warten (25 Mrd) und haben weitere Ausgaben außerhalb der Ukraine, inbesondere an den NATO Grenzen.
https://www.icanw.org/global_nuclear_wea..._4_billion
Daher wundert es mich, dass inbesondere die europäische Presse die Russen oft als die Deppen darstellt, die den David nicht schlagen können. Nur wenn die Unterstützung der USA für ein paar Tage ausbleibt, gerät alles in Panik.
Die Russen können heute noch auf das fast unbegrenzt scheinende Arsenal aus dem Kalten Krieg zurück greifen. Wie das in solche Kostenbilanzen reingeht, weiß der Teufel, vermutlich zum Nulltarif.
Aber man sollte auf dem Schirm haben das 260mrd der Russen viel mehr Kampfkraft entwickeln als 300mrd aus dem Westen, alleine schon durch die weitaus geringeren Erzeugerpreise.
Im Abnutzungskrieg sieht es deswegen auf westlicher Seite ziemlich schlecht aus.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 00:36
(15.03.2025, 16:52)Vahana schrieb: Die Russen können heute noch auf das fast unbegrenzt scheinende Arsenal aus dem Kalten Krieg zurück greifen. Wie das in solche Kostenbilanzen reingeht, weiß der Teufel, vermutlich zum Nulltarif.
Atomsprengköpfe enthalten Tritium, welches nur eine Halbwertszeit von 12 Jahren hat und daher alle paar Jahre aufgefrischt werden muss. Da Tritium nur in Atomreaktoren erzeugt wird, kann eine Atommacht wie Frankreich auch nicht einfach aus der Kernenergie aussteigen.
Festkörpertreibstoffe aus Interkontinentalraketen halten auch nicht ewig. Elektronik altert auch, insbesondere Kondensatoren. Man muss Spezialisten haben, die sich mit 40-50 Jahre alter Technik auskennen.
Tatsächlich hat die Ukraine ein etwas höheres Budget für diesen Krieg als Russland. Außerdem sind die Löhne in der UA nur halb so hoch wie in Russland, dass dürfte dann auch für Soldaten gelten.
(15.03.2025, 16:52)Vahana schrieb: Aber man sollte auf dem Schirm haben das 260mrd der Russen viel mehr Kampfkraft entwickeln als 300mrd aus dem Westen, alleine schon durch die weitaus geringeren Erzeugerpreise.
Im Abnutzungskrieg sieht es deswegen auf westlicher Seite ziemlich schlecht aus.
Der Abnutzungskrieg dürfte das Problem sein. Wenn zu viele teure Patriots draufgehen, um eine billige Drohnen abzuschießen, wird das zu teuer.
Deshalb sind die Ukrainer auch dazu übergegangen, mit selbstentwickelten Drohnen teure Infrastruktur in Russland anzugreifen.
Große Panzer- und Luftschlachten wie im letzten Weltkrieg gibt es hier ja nicht mehr.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 17:05
Ist sicher was Wahres dran.
Auch wird die ganze Information aus der Aufklärung(SigInt, AWACS..), die IMHO in der modernen Kriegsführung enorm wichtig sind, kaum erwähnt. Ebenso wird, mit Ausnahme von StarLink, die umfangreiche Unterstützung in der sicheren Kommunikation unterschlagen. Das ist eine massive militärische Unterstützung.
Fakt ist trotzdem: Russland Ziel war (so steht es in Putins Dokument und so hat er es erwähnt), dass die ukrainische Regierung ausgetauscht und das ukrainische Militär entwaffnet werden soll. Und das ganze sollte in ein paar Wochen geschehen.
Das ist jetzt rückwirkend schon extrem lächerlich. Wenn man nicht die Zahlen der russischen Regierung nimmt, sondern sich auf die Schätzungen der pro-russischen Mil-Blogger Szene verlässt, dann ist das ganze ein militärisches Desaster. Das kann man sich nicht schön reden. Der Verlust an Material und Menschen ist enorm.
Ich hatte nach der Krim Invasion zwei Bücher zur Modernisierung der russischen Armee gelesen. Da hatte man suggeriert, dass Russland ganz viel aus der schlechten Leistung im Georgien Krieg und im zweiten Tschetschenien Krieg gelernt und dieses Wissen in Sysrien erprobt hätte. Das sah jetzt gerade im ersten Jahr wirklich Scheisse aus.
Das tut natürlich allen weh, die Putin als tollen anti-woke Macher und Gegenentwurf zur EU und Flintenuschi sehen wollen. Aber die Zahlen sind schon düster. Es gibt keine erntszunehmende Studie, die von weniger als 160K Toten und 500K Verletzten ausgeht.
ABER: ich denke der Westen unterschätzt die alte Sovjet Doktrin. Ist wie in SIrael: was hilft eine tolles Iron Dome System, wenn jede abgefangene Rakete 100-Tausende USD kostet...die Raktet den Gegner aber nur 2K gekostet hat? Was hilft ein Millionen schweres Archer Artillerie System, dass sicher schlagkräftiger ist als 10 russische Systeme...wenn Russland einfach 30-40 Systeme pro Archer produzieren kann.
Und ich denke wo sich der Westen auch klar blamiert hat: Sanktionen und der angebliche wirtschaftliche Schaden. Meine russische Verwandschaft jammert. Aber man merkt an dem, worüber sie jammern, das es so schlimm echt nicht ist.
Mein ukrainische Verwandschaft und Bekannte beschuldigen den Westen. Sie sagen wir handeln weiter mit Russland, und schicken gerade so viel, dass die Ukraine gerade so überlebt. Haben sie wahrscheinlich recht mit.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 17:45
Lancelot schrieb:Mein ukrainische Verwandschaft und Bekannte beschuldigen den Westen. Sie sagen wir handeln weiter mit Russland, und schicken gerade so viel, dass die Ukraine gerade so überlebt. Haben sie wahrscheinlich recht mit.
Irgendeiner muss ja schuld sein. Bloß nicht die Ukrainer selber.
Kannst sie ja mal fragen ob sich der Affentanz für die Nato Mitgliedschaft gelohnt hat.
In der Kriegsführung wird sich zukünftig noch einiges ändern. Panzer mit aktiver Drohnenabwehr, Drohnen die Drohnen automatisiert jagen, usw.
Irgendwann wird der Ukrainekrieg wegen seiner Schwachsinnigkeit ähnlich belächelt werden wie heute der Grabenkrieg 1914-1918, oder die berittene Armee Polens 1939.
Wenn wir ganz viel Glück haben gibt es dann irgendwann keine toten Soldaten mehr, weil die alle Home-Office machen und dann geht es nur noch darum wer die bessere Technik und größere Kapitaldecke hat.
Übrigens entstehen die meisten Kriegstoten immer in den letzten paar Monaten des Krieges auf der Verliererseite. Selbst wenn wir die Zahlen heute kennen würden, da wird nochmal ordentlich eine Schippe drauf gelegt.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 19:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2025, 19:11 von saphir.)
Das Konzept eine bessere/sicherere Sicherheitsarchitektur zu bauen was Putin vor hatte, geht gerade gründlich schief.
Und zwar auf allen Seiten. Russland hat hochgerüstet bis zum abwinken. Europa will hochrüsten. Und dass die USA Europa mit dem Schutzschirm verlassen will, führt dazu das immer öfter über atomare Hochrüstung europäischer Länder nachgedacht wird. Im kalten Krieg war es genau um dies zu verhindern der Gedanke dass die USA uns schützen und dadurch die Verbreitung von Atombomben eingedämmt wird.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 19:33
Moooooment!
Soll das heißen das die Länder davon ausgingen das die USA atomar zurück schlagen wenn sie mit Atomwaffen angegriffen werden?
Das ist doch lächerlich!
Die Länder haben den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben damit sie keine Einschränkungen in den Handelsbeziehungen haben.
Außer Israel, die dürfen alles.
Zitat:Das Konzept eine bessere/sicherere Sicherheitsarchitektur zu bauen was Putin vor hatte, geht gerade gründlich schief.
Was für eine Sicherheitsarchitektur wollte er denn bauen?
Bis zu der mehrfachen Nato Ost Erweiterung sah noch alles ganz gut aus. Alles was danach kam begründet den Krieg gegen die USA/Ukraine.
Die Nato Unterstützung und die Sanktionen belegen praktisch das Russland richtig gehandelt hat und den Aggressor nicht vor der Haustür haben darf.
Wenn Russland einen Fehler gemacht hat, dann das sie nicht schon 2014 einmarschiert sind als sie die Genehmigung dazu hatten. Außerdem hätten sie sich nach 1990 schriftliche Zusagen von den ehemaligen Sowjetsstaaten holen sollen das sie nicht der Nato betreten.
Sich auf mündliche oder schriftliche Aussagen alleine von den USA zu verlassen war ein Fehler.
Damals nach dem Abzug der Sowjet Raketen von Kuba wurden die US Raketen wieder in Nord Türkei abgezogen. Komischerweise war man sich zu der Zeit noch einig das Staaten ein gewisses Sicherheitsbedürfnis haben.
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RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex | 22.03.2025, 19:40
Ja doch, die USA hatte aus aus diesem Grund Atomraketen hier stationiert. Damit ein nuklearer Angreifer genau mit einem Gegenschlag rechnen musste.
Putin hat doch ständig von seinen Sicherheitsproblemen geredet. Nun passiert das genaue Gegenteil, die Sicherheitslage ist so schlecht wie lange nicht.
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