(06.05.2021, 09:41)cubanpete schrieb: Known Unknowns: bei Pleite bekommt der Aktionär meist gar nichts und der Bondholder kommt vielleicht mit einer Konkursdividende davon, ist aber eher unwahrscheinlich. Diversifizieren hilft sowohl Aktionär als auch Bondholder. Also hier gleiches Risiko bei weniger Chance.
Unknown unknowns:Wissen wir noch nicht. Ist wohl das erste Mal in der Geschichte von Bonds dass die Notenbanken sie wie verrückt aufkaufen.
Spekulanten wurden widerlegt
Kommentatoren haben lange darüber spekuliert, was wohl passieren würde, wenn Anleihen-ETFs durch einen Marktschock, wie er nur einmal in einer Generation vorkommt, auf die Probe gestellt würden. Sie fragten, ob ETFs in der Lage sein würden, massiven Verkaufswellen standzuhalten. Im Februar und März 2020 konnten sich Anleihen-ETFs trotz der extremen Verwerfungen an den Anleihenmärkten behaupten und halfen den Anlegern, weiter Anleihenpositionen zu kaufen und zu verkaufen.
Anleger wandten sich Anleihen-ETFs zu
Die Anleger nutzten die am häufigsten gehandelten Anleihen-ETFs, um an den Anleihenmärkten zu handeln. Damit wurden diese ETFs zu Indikatoren für die Bewertungen der Pools einzelner Anleihen, in denen sie gewöhnlich Engagements bieten, obwohl der Handel mit einigen dieser Titel zeitweilig nicht möglich war. 2 (Anleihen werden nicht an einer Börse, sondern direkt zwischen zwei Parteien gehandelt (dies wird als außerbörslicher oder Over-the-Counter-Handel bezeichnet). Das bedeutet, dass bei starken Marktschwankungen häufig gar kein Handel stattfindet, da nicht immer klar ist, wo die Preise angesetzt werden sollten). Als die Marktvolatilität von Ende Februar bis Ende März 2020 stark zunahm, setzten UCITS-Anleihen-ETFs von iShares 17,5 Mrd. USD um, mehr als das Doppelte des wöchentlichen Durchschnitts von 7,8 Mrd. USD aus dem Jahr 2019.3https://www.ishares.com/de/privatanleger...-resilienz