
RE: STAMMTISCH und Meinungsfred
| 19.06.2022, 19:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.06.2022, 19:30 von boersenkater.)
Elektroauto: Die ideale Batteriegröße
07.09.2021
Es zählen nicht allein Reichweite und Preis
Der ökologische Fußabdruck ist wichtig
Ein größerer Akku für mehr Flexibilität
........Ein weiterer Vorteil der größeren Batterievariante ist noch weniger bekannt: die längere Lebensdauer. Sie resultiert daraus, dass eine größere Batterie für die gleiche Laufleistung weniger Ladezyklen braucht. Das heißt: Sie altert weniger schnell als eine kleine Batterie. Beispiel: Nach 200.000 Kilometern Laufleistung hat ein Elektroauto mit 200 Kilometern Reichweite bereits mindestens 1000 Ladezyklen durchlaufen, ein Elektroauto mit größerer Batterie und 300 Kilometern Reichweite nur 670 Ladezyklen. Und das ist ein enormer Unterschied.
Da eine Batterie mit dem Alter an Kapazität verliert, bietet eine größere Batterie mehr Reichweitenpuffer an: Die über die Jahre der Nutzung nachlassende Reichweite fällt bei einer großen Batterie nicht so stark ins Gewicht wie bei der kleinen.............
Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht
Fazit: Bei der Wahl der richtigen Akkugröße sind sowohl ökonomische als auch ökologische und alltagspraktische Argumente zu berücksichtigen. Eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben. Käufer eines Elektroautos sollten aber genau abwägen, welche Reichweite sie wirklich brauchen, und die Batterie nur so groß wählen wie notwendig. Auf der Kurzstrecke, also als das klassische Fahrzeug eines Berufspendlers eingesetzt, reicht fast immer die kleinere Batterie.
Klein oder groß? Der Überblick
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/el...e-groesse/
Grössere Batterie werden die wenigsten in der Regel im Alltag weniger brauchen.
Aber ausserhalb des Alltags - Urlaub, längere Fahrt, evtl. auch Fahrten in Gegenden in denen
die Ladeinfrastruktur nur spärlich verhanden ist, oder diese besetzt, defekt ist - da sieht es dann
wieder anders aus.
Sommer- und Wintermonate - Hitze, Kälte - Klimaanlage, Heizung - auch da ist man mit einer
grösseren Batterie eher auf der sicheren Seite. Oder besser gesagt fühlt man sich da auf der
sicheren Seite.
Denke erstmal müssen Erfahrungswerte vorhanden sein um zu sehen womit man besser fährt,
was ausreichend und was überdimensioniert ist. Dann wird sich die Technik sicher auch noch
weiter verbessern. Mehr Ladezyklen, schnelleres Laden, mehr Ladestationen (z.B. auf Supermarkt-
Parkplätzen während dem Einkaufen laden), bessere günstigere nachhaltigere Akkus.....
War ja beim Verbrennermotor auch nicht anders.....
Zukunfsmusik ist dabei noch die Vorstellung eines flächendeckenden Smarten Energienetzes in
denen an Ladestationen/Wallbox angeschlossene E-Autos als Speicher für überschüssigen Strom
genutzt werden können. Wenn Windkraft, Solar mehr Strom produzieren als verbraucht werden
kann. Dann wären große Akkus in der Funktion von Pufferspeichern auch wieder sinnvoll.
Aber bis es soweit ist das sowas flächendeckend vorhanden und genutzt werden kann,
falls es überhaupt kommt, dürften wohl noch 1-2 Jahrzehnte vergehen....
Hyundai testet Ioniq-5-Flotte als Pufferspeicher
Mo, 11. Apr 2022
Mit zwei Pilotprojekten in Deutschland und den Niederlanden testet Hyundai den Einsatz seiner E-Autos als Pufferspeicher für regionale Stromnetze (V2G) und innerhalb geschlossener Energiesysteme bei Häusern (V2H)...........
https://www.elektroauto-news.net/2022/hy...erspeicher
07.09.2021
Es zählen nicht allein Reichweite und Preis
Der ökologische Fußabdruck ist wichtig
Ein größerer Akku für mehr Flexibilität
........Ein weiterer Vorteil der größeren Batterievariante ist noch weniger bekannt: die längere Lebensdauer. Sie resultiert daraus, dass eine größere Batterie für die gleiche Laufleistung weniger Ladezyklen braucht. Das heißt: Sie altert weniger schnell als eine kleine Batterie. Beispiel: Nach 200.000 Kilometern Laufleistung hat ein Elektroauto mit 200 Kilometern Reichweite bereits mindestens 1000 Ladezyklen durchlaufen, ein Elektroauto mit größerer Batterie und 300 Kilometern Reichweite nur 670 Ladezyklen. Und das ist ein enormer Unterschied.
Da eine Batterie mit dem Alter an Kapazität verliert, bietet eine größere Batterie mehr Reichweitenpuffer an: Die über die Jahre der Nutzung nachlassende Reichweite fällt bei einer großen Batterie nicht so stark ins Gewicht wie bei der kleinen.............
Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht
Fazit: Bei der Wahl der richtigen Akkugröße sind sowohl ökonomische als auch ökologische und alltagspraktische Argumente zu berücksichtigen. Eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben. Käufer eines Elektroautos sollten aber genau abwägen, welche Reichweite sie wirklich brauchen, und die Batterie nur so groß wählen wie notwendig. Auf der Kurzstrecke, also als das klassische Fahrzeug eines Berufspendlers eingesetzt, reicht fast immer die kleinere Batterie.
Klein oder groß? Der Überblick
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/el...e-groesse/
Grössere Batterie werden die wenigsten in der Regel im Alltag weniger brauchen.
Aber ausserhalb des Alltags - Urlaub, längere Fahrt, evtl. auch Fahrten in Gegenden in denen
die Ladeinfrastruktur nur spärlich verhanden ist, oder diese besetzt, defekt ist - da sieht es dann
wieder anders aus.
Sommer- und Wintermonate - Hitze, Kälte - Klimaanlage, Heizung - auch da ist man mit einer
grösseren Batterie eher auf der sicheren Seite. Oder besser gesagt fühlt man sich da auf der
sicheren Seite.
Denke erstmal müssen Erfahrungswerte vorhanden sein um zu sehen womit man besser fährt,
was ausreichend und was überdimensioniert ist. Dann wird sich die Technik sicher auch noch
weiter verbessern. Mehr Ladezyklen, schnelleres Laden, mehr Ladestationen (z.B. auf Supermarkt-
Parkplätzen während dem Einkaufen laden), bessere günstigere nachhaltigere Akkus.....
War ja beim Verbrennermotor auch nicht anders.....
Zukunfsmusik ist dabei noch die Vorstellung eines flächendeckenden Smarten Energienetzes in
denen an Ladestationen/Wallbox angeschlossene E-Autos als Speicher für überschüssigen Strom
genutzt werden können. Wenn Windkraft, Solar mehr Strom produzieren als verbraucht werden
kann. Dann wären große Akkus in der Funktion von Pufferspeichern auch wieder sinnvoll.
Aber bis es soweit ist das sowas flächendeckend vorhanden und genutzt werden kann,
falls es überhaupt kommt, dürften wohl noch 1-2 Jahrzehnte vergehen....
Hyundai testet Ioniq-5-Flotte als Pufferspeicher
Mo, 11. Apr 2022
Mit zwei Pilotprojekten in Deutschland und den Niederlanden testet Hyundai den Einsatz seiner E-Autos als Pufferspeicher für regionale Stromnetze (V2G) und innerhalb geschlossener Energiesysteme bei Häusern (V2H)...........
https://www.elektroauto-news.net/2022/hy...erspeicher
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