
RE: Aktien für ein Leben lang
| 08.10.2022, 23:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2022, 01:44 von Boy Plunger.)
Autos Luxus-, Premium- und Massenmarkt
+ Aktuelles IPO Porsche
Die Konsortialbanken haben mit 313 Mio € Kurs gestützt. Die darf Porsche abdrücken. Der Käufer erwirbt stimmrechtslose Vorzugsaktien. Immerhin haben diese in der Regel eine höhere Dividendenrendite. Das Marktumfeld war mit Sicherheit schwierig. Das ist die Chance eine starke Marke zu einem attraktiven Preis zu bekommen.
Was könnte der Grund sein Porscheaktien zu kaufen?
Vergleich: Ferrari ist seit dem Börsengang 2ß15 eine Erfolgsstory. In der Spitze seit der Erstnotiz über 500% im Plus. Aktuell sind noch ca. 367% übrig. Dadurch wurde der FTSE MIB (+24,5%) um Welten outperformed.
Als Aktionär stellt sich mir bei Porsche die Frage wie stark sich das Geschäft in einer globalen Rezession hält. Ferrari und Tesla könnten bei einer Bewertung die Benchmark sein.
+ Bewertung der Autoaktien
Info: Das Ergebnis meiner Datenbank ist zum Vergleich auf Dollar bei den internationalen Firmen umgerechnet.
Als ersten Bewertungsfaktor nehme ich NTM TEV/REV
Ferrari 6.9
Tesla 6.5
Porsche ?
Mercedes 1.1
BMW 1
Volkswagen 0.9
Ford 1
Renault 1.1
Aston Martin 1.3
Als zweiten Faktor NTM TEV/EBITDA:
Ferarri 19
Tesla 27
Porsche ?
VW 6
Mercedes 7
BMW 7
Ford 9
Renault 8
Aston Martin 7
Schauen wir auf das klassische NTM PE
Ferrari 35
Tesla 44
Porsche ?
Volkswagen 4
Mercedes 5
Ford 6
BMW 5
Renault 4
Aston Martin -1
Letzter Faktor ist NTM MC/FCF
Ferrari 47
Tesla 58
Porsche ?
Volkswagen 7
Mercedes 7
Ford 10
BMW 5
Renault 5
Aston Martin -6
+ Fazit
BMW, Audi und Mercedes wollen die Einstiegsmodelle in Zukunft nicht mehr anbieten und sich auf das Premiumsegment konzentrieren. Löst das eine Neubewertung durch höhere Margen aus?
Aston Martin aus England ist ein Sanierungsfall.
Hält sich eine Tesla wirklich in der Premiumwelt? Die bieten doch genauso Massenware an. Hier wird wohl der Entwicklungsfortschritt bewertet. Wichtig ist bei Tesla zu wissen, dass viel Technologie zugekauft und nicht selbst entwickelt ist.
Volkswagen plant ihre Töchter (unter anderen die Luxusmarken Audi, Bentley etc.) als Platzhalter an die Börse zu bringen, weil VW einem Mischkonzern-Abschlag unterliegt und der Massenmarkt zu einer deutlich verschlechterten Firmenbewertung führt. Das Ziel ist stille Reserven zu heben. Die Masse ist das Hauptgeschäft von Volkswagen.
Margenstarke Luxusmarken sind für den Anleger als Langfristanleger wesentlich interessanter als Massenware. Eine Rezession kann die Chance sein eine der Qualitätswerte zu einem attraktiven Preis zu kaufen.
+ Hausaufgaben
Jetzt kann ich noch die Fragen des Beitrages #1 beantworten um bei einer Langfristanlage die Spreu vom Weizen zu trennen. Warren Buffett investiert jeden Tag 5-6 Stunden ins Lesen. Er hat früher 1000 Seiten am Tag gelesen. Jetzt sind es noch 500 Seiten Geschäftsberichte und 5 Tageszeitungen.
Das hilft bei Unternehmen die Spreu vom Weizen zu trennen und damit Fragen aus Beitrag #1 zu beantworten.
+ Langfristiger Kaufgrund
Langfristig Premium zu einem attraktiven Preis oder Kostenführer im Massenmarkt.
Tipp: Wenn ich mir die Bilanzen der letzten 10-20 Jahre anschaue, dann kann ich schnell erkennen, um welche Kategorie von Aktie es sich handelt. Besonderer Blick auf die Entwicklung der Ergebnisse in einer Rezession ist zu empfehlen.
Konstante Aufwärtsentwicklung der Umsätze, Gewinne, Cash Flows und Dividenden. Die Entwicklung ist "predictable" = vorhersehbar (starke Volatilität der Ergebnisse liegt nicht vor -wäre ein Hinweis auf Zylkliker)
Massenhersteller und damit Zykliker sind aktuell sehr günstig. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das nicht die Phase ist wo diese kaufenswert sind. Der Laie denkt da natürlich anders. Verkaufe im Boom und kaufe in der Rezession! Massenhersteller sind/waren in einer Sonderkonjunktur durch Lieferkettenproblemen und hoher Preissetzungsmacht. Das ändert aber bei mir nichts an der Einstufung und Beurteilung. Erinnert euch an den Chipmangel und die hohen Investitionen in neue Kapazitäten. Zykliker durchlaufen den sogenannten "Schweinezyklus". Für die Zukunft bedeuten sehr hohe Kapazitäten im Massenmarkt schlechte Preissetzungsmacht und Underperformance.
+ Aktuelles IPO Porsche
Die Konsortialbanken haben mit 313 Mio € Kurs gestützt. Die darf Porsche abdrücken. Der Käufer erwirbt stimmrechtslose Vorzugsaktien. Immerhin haben diese in der Regel eine höhere Dividendenrendite. Das Marktumfeld war mit Sicherheit schwierig. Das ist die Chance eine starke Marke zu einem attraktiven Preis zu bekommen.
Was könnte der Grund sein Porscheaktien zu kaufen?
Vergleich: Ferrari ist seit dem Börsengang 2ß15 eine Erfolgsstory. In der Spitze seit der Erstnotiz über 500% im Plus. Aktuell sind noch ca. 367% übrig. Dadurch wurde der FTSE MIB (+24,5%) um Welten outperformed.
Als Aktionär stellt sich mir bei Porsche die Frage wie stark sich das Geschäft in einer globalen Rezession hält. Ferrari und Tesla könnten bei einer Bewertung die Benchmark sein.
+ Bewertung der Autoaktien
Info: Das Ergebnis meiner Datenbank ist zum Vergleich auf Dollar bei den internationalen Firmen umgerechnet.
Als ersten Bewertungsfaktor nehme ich NTM TEV/REV
Ferrari 6.9
Tesla 6.5
Porsche ?
Mercedes 1.1
BMW 1
Volkswagen 0.9
Ford 1
Renault 1.1
Aston Martin 1.3
Als zweiten Faktor NTM TEV/EBITDA:
Ferarri 19
Tesla 27
Porsche ?
VW 6
Mercedes 7
BMW 7
Ford 9
Renault 8
Aston Martin 7
Schauen wir auf das klassische NTM PE
Ferrari 35
Tesla 44
Porsche ?
Volkswagen 4
Mercedes 5
Ford 6
BMW 5
Renault 4
Aston Martin -1
Letzter Faktor ist NTM MC/FCF
Ferrari 47
Tesla 58
Porsche ?
Volkswagen 7
Mercedes 7
Ford 10
BMW 5
Renault 5
Aston Martin -6
+ Fazit
BMW, Audi und Mercedes wollen die Einstiegsmodelle in Zukunft nicht mehr anbieten und sich auf das Premiumsegment konzentrieren. Löst das eine Neubewertung durch höhere Margen aus?
Aston Martin aus England ist ein Sanierungsfall.
Hält sich eine Tesla wirklich in der Premiumwelt? Die bieten doch genauso Massenware an. Hier wird wohl der Entwicklungsfortschritt bewertet. Wichtig ist bei Tesla zu wissen, dass viel Technologie zugekauft und nicht selbst entwickelt ist.
Volkswagen plant ihre Töchter (unter anderen die Luxusmarken Audi, Bentley etc.) als Platzhalter an die Börse zu bringen, weil VW einem Mischkonzern-Abschlag unterliegt und der Massenmarkt zu einer deutlich verschlechterten Firmenbewertung führt. Das Ziel ist stille Reserven zu heben. Die Masse ist das Hauptgeschäft von Volkswagen.
Margenstarke Luxusmarken sind für den Anleger als Langfristanleger wesentlich interessanter als Massenware. Eine Rezession kann die Chance sein eine der Qualitätswerte zu einem attraktiven Preis zu kaufen.
+ Hausaufgaben
Jetzt kann ich noch die Fragen des Beitrages #1 beantworten um bei einer Langfristanlage die Spreu vom Weizen zu trennen. Warren Buffett investiert jeden Tag 5-6 Stunden ins Lesen. Er hat früher 1000 Seiten am Tag gelesen. Jetzt sind es noch 500 Seiten Geschäftsberichte und 5 Tageszeitungen.
Das hilft bei Unternehmen die Spreu vom Weizen zu trennen und damit Fragen aus Beitrag #1 zu beantworten.
+ Langfristiger Kaufgrund
Langfristig Premium zu einem attraktiven Preis oder Kostenführer im Massenmarkt.
Tipp: Wenn ich mir die Bilanzen der letzten 10-20 Jahre anschaue, dann kann ich schnell erkennen, um welche Kategorie von Aktie es sich handelt. Besonderer Blick auf die Entwicklung der Ergebnisse in einer Rezession ist zu empfehlen.
Konstante Aufwärtsentwicklung der Umsätze, Gewinne, Cash Flows und Dividenden. Die Entwicklung ist "predictable" = vorhersehbar (starke Volatilität der Ergebnisse liegt nicht vor -wäre ein Hinweis auf Zylkliker)
Massenhersteller und damit Zykliker sind aktuell sehr günstig. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das nicht die Phase ist wo diese kaufenswert sind. Der Laie denkt da natürlich anders. Verkaufe im Boom und kaufe in der Rezession! Massenhersteller sind/waren in einer Sonderkonjunktur durch Lieferkettenproblemen und hoher Preissetzungsmacht. Das ändert aber bei mir nichts an der Einstufung und Beurteilung. Erinnert euch an den Chipmangel und die hohen Investitionen in neue Kapazitäten. Zykliker durchlaufen den sogenannten "Schweinezyklus". Für die Zukunft bedeuten sehr hohe Kapazitäten im Massenmarkt schlechte Preissetzungsmacht und Underperformance.
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