
RE: STAMMTISCH und Meinungsfred
| 11.02.2024, 15:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2024, 16:31 von boersenkater.)Zitat:E.ON langt beim Strompreis wieder kräftig zu
https://www.energie-chronik.de/100202.htm
von 2019
Zitat:..................Negative Auswirkungen der Globalisierung auf die Beschäftigung
Die Globalisierung bringt mehr Wettbewerb mit sich, was wiederum zur Schließung von Unternehmen, Standortverlagerungen (Offshoring) und Arbeitsplatzverlusten führen kann.
Die am stärksten gefährdeten EU-Sektoren, wie die Textil- und Bekleidungsbranche, die Schuh- und Lederwarenindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung und die verarbeitende Industrie, sind vorwiegend durch Arbeitsplätze mit niedrigeren Qualifikationsanforderungen gekennzeichnet.
Vor allem Produktionsbetriebe sind durch die Konkurrenz aus Niedriglohnländern dem Risiko des Offshoring (der Verlagerung der Produktion in andere Länder) ausgesetzt.
Durch die COVID-19-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Produktion in kritischen Bereichen und von systemrelevanten Produkten, wie zum Beispiel Medikamenten, zurück nach Europa zu verlagern.
Der Trend zum Offshoring verschiebt sich; zunehmend ist dieser Prozess statt in westlichen Mitgliedsstaaten in den osteuropäischen Ländern zu beobachten. Die Zielländer liegen in Nordafrika und Asien.
Während die Gesamtergebnisse der Liberalisierung des internationalen Handels positiv zu werten sind, sind einige Sektoren stark betroffen und die Dauer des Anpassungszeitraums, den Arbeitnehmer für die Verlagerung in andere Sektoren benötigen, kann die eigentlichen Vorteile mindern..............
https://www.europarl.europa.eu/topics/de...beitsmarkt
Zitat:Deutsche zahlen höchste Strompreise in Europa
https://www.windkraft-journal.de/2018/01...opa/116036
Zitat:
https://www.adler-immobilien-service.de/...chiedlich/
Zitat:Erwerbstätigenquoten 1991 bis 2022
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit...ensus.html
Zitat:Tägliche Dynamik auf dem deutschen Arbeitsmarkt
Zitat:Gerade in der wirtschaftlichen Krise häufen sich auch in Deutschland die Berichte über Betriebsschließungen, Insolvenzen und Arbeitsplatzabbau. Betroffen sind sowohl kleine Betriebe als auch große, namhafte Unternehmen, die seit Jahrzehnten die deutsche Wirtschaft und den Handel prägten. Es entsteht der Eindruck, dass jeden Tag tausende Arbeitsplätze vernichtet würden. Und dieser Eindruck täuscht nicht – wie im Folgenden zu sehen ist.
Weniger Beachtung in den Medien finden Betriebe, die neu entstehen oder die trotz der Wirtschaftskrise neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen und einstellen, die ihre Belegschaft erneuern oder ausweiten. Tatsache ist, dass sowohl im Aufschwung wie auch in der Krise jeden Tag tausende neue Arbeitsplätze entstehen und tausende Beschäftigungsverhältnisse begonnen werden.
Zitat:Geschaffene und vernichtete Arbeitsplätze
Durch Betriebsschließungen gehen jährlich etwa 4% aller Arbeitsplätze in Deutschland verloren, wie Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Jahre 2000 bis 2006 zeigen.2 Darüber hinaus fallen etwa 8% aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse weg, weil Betriebe schrumpfen und Arbeitsplätze abbauen. Andererseits werden auch etwa 4% der Arbeitsplätze in neu gegründeten Betrieben geschaffen und weitere knapp 8% der Stellen entstehen durch Ausweitung der Beschäftigung. Demnach entstanden zwischen 2000 und 2006 pro Jahr durchschnittlich etwa 3,1 Mio. neue Stellen und etwa 3,2 Mio. Stellen wurden zerstört. Bei 250 Arbeitstagen pro Jahr werden somit jeden Arbeitstag rund 12 400 Stellen geschaffen und 12 800 vernichtet.
Zitat:Begonnene und beendete Beschäftigungsverhältnisse
Die Anzahl der begonnenen und beendeten Beschäftigungsverhältnisse ist noch bedeutend höher als die geschaffenen und vernichteten Arbeitsplätze. Denn häufig werden innerhalb eines Jahres in einem Betrieb sowohl Beschäftigungsverhältnisse beendet, sei es durch Entlassungen, arbeitnehmerseitige Kündigungen, das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge oder durch den Übergang in den Ruhestand, als auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. So war der kräftige Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Jahr 2008 um etwa 400 000 Personen (+ 1,5%) letztlich ein Ergebnis aus 7,2 Mio. beendeten Beschäftigungsverhältnissen und 7,6 Mio. Neueinstellungen.
Zitat:Determinanten der Arbeitsmarktfluktuation
Während der wirtschaftlichen Schwächephase der Jahre 2001 bis 2005 sank die Beschäftigung, weil mehr Beschäftigungsverhältnisse beendet als neu begonnen wurden. Daneben sank in diesen Jahren auch die Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt insgesamt, d.h. es wurden nicht nur weniger Mitarbeiter eingestellt, sondern es wurden auch weniger Beschäftigungsverhältnisse beendet als in der vorangegangenen Aufschwungphase (vgl. Abbildung).
Auf den ersten Blick ist dieser Sachverhalt überraschend, er wird aber klar, wenn man bedenkt, dass die beendeten Beschäftigungsverhältnisse sich aus freiwilligen und unfreiwilligen Kündigungen zusammensetzen: Obwohl die Zahl der arbeitgeberseitigen Kündigungen in wirtschaftlich schwierigen Situationen tendenziell steigt, ist die Summe der beendeten Beschäftigungsverhältnisse im Abschwung rückläufig, weil weniger Arbeitnehmer freiwillig kündigen, um eine neue Stelle anzutreten. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit während einer wirtschaftlichen Krise ist somit weniger ein Resultat vermehrter Kündigungen, sondern ergibt sich vielmehr daraus, dass es besonders schwer ist, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.
Zitat:Während einer Boomphase suchen Betriebe häufig zusätzliche Arbeitskräfte, um neue Aufträge bearbeiten zu können und die Produktionskapazitäten auszuweiten. Darüber hinaus nutzen auch die Beschäftigten vermehrt die gute Arbeitsmarktlage und kündigen von sich aus, um eine bessere Arbeitsstelle anzunehmen. Die Aussicht auf eine Lohnerhöhung oder Verbesserung der Arbeitsplatzsituation lässt dann sowohl die Zahl der freiwilligen Kündigungen als auch der neuen Beschäftigungskontrakte steigen. Dadurch entstehen Einstellungs- oder Vakanzketten, die im Aufschwung zu einer höheren Dynamik auf dem Arbeitsmarkt führen.
Die Arbeitsmarktfluktuation im Beschäftigungsaufschwung der Jahre 2006 bis 2008 folgt jedoch nicht ganz diesem Muster. Im Vergleich zum vorangegangenen Aufschwung von 1998 bis 2000, war die wirtschaftliche Entwicklung ähnlich gut und dauerte sogar etwas länger an. Dennoch stiegen weder die Neueinstellungen noch die beendeten Beschäftigungsverhältnisse auf das Niveau der Jahre 1998 bis 2000 (vgl. Abbildung). Die Gründe für die verhältnismäßig geringe Dynamik könnten auf Seiten der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer liegen. Denn zum einen könnten Unternehmen mit Erfolg versucht haben, einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem sie qualifizierte und gut eingearbeitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Lohnzugeständnissen oder anderen Anreizen im Betrieb hielten. Andererseits könnten auch Beschäftigte trotz der guten Wirtschaftslage vor einem Arbeitsplatzwechsel zurückgescheut haben, weil ein Beschäftigungswechsel meist mit einer gewissen Unsicherheit und einer Probezeit einhergeht und durch die Arbeitsmarktreformen und die Einführung der bedarfsabhängigen Grundsicherung (Hartz IV und SGB II) das Risiko finanzieller Einbußen im Falle lang anhaltender Arbeitslosigkeit gestiegen ist.
https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/...markt.html
Zitat:Demografischer Wandel in der Arbeitswelt
Ein fachübergreifendes Monitoring
https://www.demowanda.de/DE/Arbeitsmarkt..._node.html
Zitat:Die Strompreise der Zukunft
Zitat:Strompreise für private Haushalte in Europa 2021
in Cent/kWh
https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/...kunft.html
Zitat:
https://www.tech-for-future.de/strompreisentwicklung/
Zitat:So hoch sind die Strompreise für die Industrie
https://de.statista.com/infografik/30215...in-der-eu/
Zitat:
https://www.switchup.de/strompreise
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