(05.05.2021, 14:23)pjf schrieb: Wobei Du nach meinem Geschmack dafür an Deiner Strategie aber ziemlich oft rumschraubst.
Nicht im Sinne von Bauernlümmel "ich habe xyz verkauft, weil ich die jetzt doof finde", aber im Sinne von "ich mach jetzt mal Rebalancing bei 50% über Schnitt statt 25%, weil ich dann nicht so oft handeln muß." Das hat mit "Strategie vertrauen" auch nur bedingt was zu tun.
Tja, die aktuellen Strategien sind auch erst seit sieben bis neun Jahren in Betrieb. Die ersten Jahre können schon als Vorwärtstest angeschaut werden.
Bei DGI: 25% auf 50% war eine gute Idee auf die ich während des Verfalls im März 2020 kam. Etwas vorher habe ich von Umsatz auf Cashflow umgestellt um zu teure Kandidaten auszuscheiden. Und als letztes habe ich die Anzahl der zu untersuchenden Kandidaten durch den Dow Jones US Dividend 100 Index eingeschränkt. Keine wirklichen Eingriffe in die darunter liegende Logik.
Alles Aenderungen Sinn machen und die meinem "Managing Siesta Director" Stil entsprechen. Ich investiere in Aktien weil ich andere für mich arbeiten lassen will, nicht um selber arbeiten zu müssen!

Schon ein paar Jährchen vorher habe ich meine Microcap Strategie, meine Wachstums Strategie und meine Momentum Strategie zusammengelegt. Hauptsächlich auch wieder um meinen Aufwand zu verringern, der jetzt nur noch wenige Minuten pro Tag/Woche/Monat/Quartal beträgt, den Zeitraum kann ich mir selber aussuchen.
Manchmal ist es besser früh zu verkaufen, manchmal ist es besser spät oder überhaupt nie zu verkaufen. Manchmal macht die Realisierung von Verlust Sinn und manchmal nicht. Wenn man auf Grund solcher Resultate seine Strategie ändert so ist man dem Bias des "Resulting" verfallen. So ist man Glücksritter, gehört immer zu den Verlierern!
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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.