(05.09.2020, 20:17)Vahana schrieb: Ja.
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Wenn das jetzt noch auf hausgemachte Probleme zurück zu führen wäre, könnte ich es ja noch verstehen. Aber die Probleme bei Exxon sind durch den Ölpreisverfall bedingt.
Der kann morgen genauso wieder anziehen wie er vorher gefallen ist. Exxon ist eine Wette auf den Ölpreis, die bist du damals eingegangen und löst die Wette jetzt ein wenn der Preis am Boden ist.
Kein Grund über Exxon herzuziehen. Die sind immer noch gut und haben eine Zukunft.
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Indirekt fühle ich mich natürlich auch angesprochen.
Exxon hatte ein denkbar schlechtes timing für den CAPEX Ausbau: Klimagedöns eh und je, Ölpreiskrieg, Covid-19 Nachfrageeinbruch, negativer Ölpreis.
Wie bekannt: Exxon muss Schulden aufnehmen um die Dividende/und oder CAPEX zu stemmen. Nicht tragfähig, nicht belastbar, nicht gut.
Exxons break even point (Preis WTI) ist höher als zB Chevrons. WENN man meint, dass JA, man muss auch BigOil im Depot haben, dann würde ich heuer wohl eher zu Chevron tendieren: Niedrigerer break even point, Cashflow Stresstest vorgestellt hinsichtlich Dividendensicherheit, klare und eindeutige statements von CEO Wirth im Gegensatz zu Exxons CEO Woods.
Beim Kauf von Exxon vor vielen Monden hätte ich mir das heutige Szenario auch nicht träumen lassen, aber die schiefe Ebene auf der Exxon abrutscht existiert ja schon eine Weile und fing vor vielen Jahren mit dem S&P downgrade vom Musterknaben AAA an und nun sogar DowJones ohne XOM.
Ich habe das Investment von Exxon unter Lehrgeld gebucht - und das Lernen

Schönen Sonntag für Alle hier!
