RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 09:51
@cubanpete
du hast die Logik eines Investors, ein Daytrader denkt aber komplett anders. Mich interessiert weder das Unternehmen noch das Management, mir geht es nur um die Kursbewegung. Eine Kursbewegung kann durch eine News massiv Momentum bekommen. Bei Varta war das die letzten Tage der Fall, obwohl der Wert der Aktie eigentlich 0€ ist.
Entweder man tradet mit und versucht sich ein paar Euros aus der Bewegung rauszuschneiden oder man lässt es eben bleiben. Ich habe festgestellt, dass es oft einfacher ist mit so einem "Schrott" Geld zu verdienen als mit einem Blue Chip!
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 13:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2024, 13:14 von Boy Plunger.)
Zitat:Mein Favorit im Trading - ich bin ein Schnellboot und kein schwerfälliger, unbeweglicher Tanker.
"Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen."
Eberhard von Kuenheim (*1928), dt. Topmanager, 1970-93 Vorstandsvors., 1993-99 AR-Vors. BMW AG
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Trading is both, the easiest thing to do and also the most demanding thing you've ever done in your entire life. It can ruin your life, your family, and everything you touch if you don't respect it, or it can change your life, your families, and give you a feeling that is hard to find elsewhere if you succeed.
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 13:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2024, 13:38 von Boy Plunger.)
Wenn du viel / alles ausprobierst, bis du die Strategie(n) gefunden hast, die du nicht mehr aufgeben kannst, verschwindet die Unsicherheit.
Plötzlich hörst du auf, dich um die Meinung anderer zu kümmern. Denn du hast einen Prozess / ein Ziel, der / das so stark ist, dass alles andere irrelevant wird.
Wir machen uns nur dann Sorgen um die Gedanken anderer, wenn wir unseren eigenen fachlichen / inneren Kompass noch nicht kennen. Dann hat die Meinung der anderen Macht über uns.
Hast du aber erst einmal dein WIE gefunden, wird es fast unmöglich, dich von deinem Weg abzubringen.
Bleibende bestehende Gefahren: Eine Phase eigener hoher Verluste -> Hilfe suchend oder sehr hohe Renditen anderer -> Vergleich.
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Trading is both, the easiest thing to do and also the most demanding thing you've ever done in your entire life. It can ruin your life, your family, and everything you touch if you don't respect it, or it can change your life, your families, and give you a feeling that is hard to find elsewhere if you succeed.
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 17:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2024, 17:32 von Boy Plunger.)
Overnight vs. Intraday - Performance
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Trading is both, the easiest thing to do and also the most demanding thing you've ever done in your entire life. It can ruin your life, your family, and everything you touch if you don't respect it, or it can change your life, your families, and give you a feeling that is hard to find elsewhere if you succeed.
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 18:05
das ist natürlich ein Denkfehler in der Darstellung. Intraday-Trader handeln mehrmals täglich. Jeder erfolgreiche Daytrader wird den S&P und Co. pulverisieren. Ergo sind die hier gezeigten Charts nur die halbe Wahrheit!!
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 18:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2024, 18:24 von cubanpete.)
(16.10.2024, 09:51)Spaceman schrieb: @cubanpete
du hast die Logik eines Investors, ein Daytrader denkt aber komplett anders. Mich interessiert weder das Unternehmen noch das Management, mir geht es nur um die Kursbewegung. Eine Kursbewegung kann durch eine News massiv Momentum bekommen. Bei Varta war das die letzten Tage der Fall, obwohl der Wert der Aktie eigentlich 0€ ist.
Entweder man tradet mit und versucht sich ein paar Euros aus der Bewegung rauszuschneiden oder man lässt es eben bleiben. Ich habe festgestellt, dass es oft einfacher ist mit so einem "Schrott" Geld zu verdienen als mit einem Blue Chip!
Na ja, es ist ein Glücksspiel mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten. Und wenn man etwas wertloses handelt ist vielleicht in jedem Timeframe das Risiko da dass das die anderen auch merken. Es gibt ja auch volatile Aktien die nicht von wertlosen Firmen sind...
Aber jedem das seine. Als Mittel- bis Langfristiger Händler (wegen der Steuergesetze mindestens 6 Monate Haltefrist) muss ich die Finger von wertlosem Zeug lassen, als Kurzfrist Trader kannst Du das handeln. Aber Du musst nicht...
(16.10.2024, 18:05)Spaceman schrieb: das ist natürlich ein Denkfehler in der Darstellung. Intraday-Trader handeln mehrmals täglich. Jeder erfolgreiche Daytrader wird den S&P und Co. pulverisieren. Ergo sind die hier gezeigten Charts nur die halbe Wahrheit!!
Nicht wirklich, da diese Art von Trading nicht skaliert. Damit verlierst Du den wichtigsten Vorteil von Aktien, den 3-fachen Zinseszins Effekt (Wertsteigerung, Dividenden, Dividendensteigerung). Bei mir ist es sogar ein 4-facher Zinseszins Effekt da ich auch mit Fremdkapital handle das ebenfalls skaliert.
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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 18:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2024, 19:08 von Spaceman.)
@cubanpete
nein, auch da liegst du falsch. Skalieren geht schon bis zur einer gewissen Summe, meistens scheitert es aber an der mentalen Stärke. Ich kenne einen Daytrader aus den USA, der scalpt Optionen. Der hat z.B. mit Tesla Optionen schon 23k USD am Tag und am nächsten Tag über 53k USD verdient. Alles durch Kontoauszüge vom Broker lightspeed verifiziert.
wie viel Risiko ist man bereit einzugehen. Wie viel Geld hat man zur Verfügung. Mein Tagesrekord liegt bei 8.350€. Es ist also möglich 4-stellige oder 5-stellige Gewinne täglich im Daytrading zu verdienen. Man muss das nur mental umsetzen können.
ich bin halt nicht bereit große Positionen zu handeln, weil ich große Verluste vermeiden möchte.
mit 1 Million auf dem Konto sieht die Sache halt anders aus. Da würde ich auch größere size fahren, ich denke 20k wären dann mtl. locker drin.
Der Investor ist doch schon mit 4-5% zufrieden. Der Average Investor schafft doch noch nicht mal 3% p.a.
und außerdem, welcher Kleinanleger hat schon viel Geld zur Verfügung.
ich denke, die meisten Anleger traden Konten zwischen 10k-100k€! da kommt man mit einer Strategie, die nur 10% p.a. nicht weit!!
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 19:09
(16.10.2024, 18:57)Spaceman schrieb: @cubanpete
nein, auch da liegst du falsch. Skalieren geht schon bis zur einer gewissen Summe, meistens scheitert es aber an der mentalen Stärke.
...
weiterhin gute Trades
Auch Dir gute Trades. Das mit der mentalen Stärke gilt natürlich auch für langfristige Anleger. Wird einem schon etwas mulmig wenn man mehrere frühere Jahreslöhne Schwankungen hat... am Tag.
Aber eben, auf längere Frist skaliert das bis in einem Bereich den man kaum erreichen wird, so dreistellige Millionenbeträge schätze ich mal. Bei einem Dividenden Depot wie meinem MOFO home portfolio dürfte sogar noch mehr möglich sein.
Da beim Daytrading die Gewinne grösser sind/sein müssen wäre der Zinseszins Effekt dort besonders gross, aber mit solchen Summen wird man wohl eher was anderes machen oder man kann gar nicht mehr so viel platzieren, womit die Rendite auf das Gesamtkapital wieder sinkt.
P.S. sowohl mein grösster Tagesgewinn als auch Tagesverlust waren 6-stellig, wurden aber nicht realisiert. Volatilität ist der Preis der Performance. Ich beneide daytrader die praktisch nie Verluste machen, aber eigentlich bin ich mit meinen Methoden ganz zufrieden.
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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
RE: 10.000 Stunden zum Top-Level: Scalper, Daytrader, Swingtrader oder Investor
| 16.10.2024, 19:39
Keith Gill hat ja mit GME über 300 Mio USD abgeräumt und Gabe Plotkin mit seinen shorts auf GME und anderen US Aktien 3,6 Mrd. verloren!
Im Trading ist alles möglich. Keith Gill war morgens vor seinem letzten Live-Stream schon bei über 600 Mio, am nächsten Tag waren 300 Mio wieder weg.
ich bleibe aber auf dem Boden und jongliere mit Zahlen eines Kleinanlegers. Wenn man es schafft als Kleinanleger in den 7-stelligen Bereich vorzustoßen, dann kann man verdammt stolz auf sich sein. Wenn man es schafft vom Börsenhandel seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, dann hat man den Traum aller Börsianer doch erreicht.
finanziell frei sein, tun und lassen können, was man will! besser geht es doch nicht! je jünger man dieses Ziel erreicht, umso besser!!